Marco Odermatt vor Abfahrt: «Wer zurückzieht, hat schon verloren»
Nach Platz vier im Super-G von Wengen zeigt sich Marco Odermatt enttäuscht. Für die Abfahrt am Samstag haut er aber schon eine Kampfansage raus.
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Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt fährt beim Wengen-Super-G knapp neben das Podest.
- Er wird hinter Teamkollege Franjo von Allmen guter Vierter.
- Muss man sich Sorgen machen? «Nein, überhaupt nicht», findet Odi.
Physische Schmerzen hat er keine, versichert Marco Odermatt bei der Siegerehrung des Super-G in Wengen. «So schlimm ist es nicht», meint er nach Rang vier zum Auftakt der Lauberhorn-Rennen.
Er freue sich über eine weitere Zink-Kanne in seiner Sammlung, versichert Odi gegenüber SRF-Moderator Paddy Kälin. «Es ist weit weg von schlecht. Wenn du auf diesem Level Fehler machst, reicht es nicht fürs Podest», resümiert er.

Sorgen für die Abfahrt vom Samstag mache er sich keine, auch nicht nach seinem Fehler beim Kernen-S. Odermatt: «Man hat es schon im Griff. Man muss immer etwas Risiko nehmen, wenn man den Top-Speed mitnehmen will.»
Zurückziehen gebe es nicht, antwortet er auf die Frage von SRF-Kälin. «Dann hast du eh schon verloren», so die Kampfansage.
Von Allmen: «Unglaublich geil»
Für einmal ist Marco Odermatt bei einem Rennen nicht der schnellste Schweizer. Stattdessen steht Vorjahressieger Franjo von Allmen als Dritter auf dem Treppchen. Dieser meint zum Erfolg: «Das hier daheim zu schaffen, ist unglaublich geil.»

Nach seinem Fehler sei er im Ziel etwas überrascht gewesen, gibt von Allmen zu. «Glück gehabt, die Hundertstel waren auf meiner Seite. Ich bin motiviert für morgen.»
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Am Samstag findet am Lauberhorn ab 12.30 Uhr die legendäre Abfahrt statt, am Sonntag steht dann noch der Slalom auf dem Programm. Neben Odermatt und von Allmen stehen morgen acht weitere Schweizer am Start.












