Franjo von Allmen nach Platz 2: «Kann nicht immer nur ausrufen»
Nur Dominik Paris ist bei der Abfahrts-Dernière schneller als Franjo von Allmen. Disziplinen-Sieger Marco Odermatt fährt in Kvitfjell auf Rang sieben.

Das Wichtigste in Kürze
- Dominik Paris gewinnt in Kvitfjell die letzte Abfahrt der Saison.
- Franjo von Allmen fährt auf den zweiten Platz, Alexis Monney wird Vierter.
- Auch Stefan Rogentin (6.) und Marco Odermatt (7.) fahren in die Top Ten.
Die letzte Abfahrt des Winters geht an den Italiener Dominik Paris (36). Der Routinier gewinnt in Kvitfjell bereits zum fünften Mal ein Abfahrtsrennen.

Paris ist damit als einziger Schneller, als Franjo von Allmen, der als Zweiter auf das Podest fährt. Der Berner Oberländer verliert 19 Hundertstel auf die Bestzeit. Platz drei geht an den Österreicher Vincent Kriechmayr.
Dabei hat sich Franjo von Allmen in den Trainings über den «hue*e» Frühlingsschnee beschwert. Im Rennen reicht es nun doch zum vierten Podestplatz – und Platz zwei in der Abfahrtswertung.

«Die Trainings haben gezeigt, dass mir dieser Schnee nicht entgegenkommt», so von Allmen bei SRF. Dann haben wir eine Anpassung im Setup gemacht, ich kann ja nicht immer nur ausrufen. Dass der Schnee heute kompakter war, als in den Tagen zuvor, hat heute sichergeholfen.»
Monney verpasst Podest – Rogentin und Odermatt in den Top Ten
Knapp neben dem Podest landet Alexis Monney. Der Schweizer übernimmt mit Startnummer 9 die Führung von Miha Hrobat. Er muss sich am Ende aber mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
Gleich nach Monney startet Marco Odermatt – und der Kugelgewinner muss sich auf Zwischenrang drei einreihen. Am Ende fährt der beste Abfahrer der Saison auf Rang 7. Noch vor Odi klassiert sich Stefan Rogentin als Sechster.

Alessio Miggiano fährt bei der Dernière auf Rang 18. Justin Murisier hat schon zu Beginn seiner Fahrt einen Fehler drin und büsst viel Zeit ein. Für ihn ist am Ende Platz 22.
Eine besondere Fahrt ist es für Niels Hintermann: Der Schweizer hat seinen Rücktritt angekündigt und startet als 24. und letzter Fahrer. Er beendet das Rennen auf dem letzten Platz und lässt sich im Ziel feiern.

Am Sonntag um 12.30 Uhr geht es beim Weltcup-Final in Lillehammer mit dem Super-G weiter. Auch hier steht Marco Odermatt bereits als Sieger im Disziplinen-Weltcup fest.












