Curling WM Frauen 2026: Schweizerinnen gewinnen ersten Titel
Die Schweizer Curlerinnen schreiben in Calgary ein kleines Märchen: Bei ihrer ersten WM-Teilnahme holen sie Gold – und schlagen im Final ausgerechnet Kanada.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz schlägt Kanada im Curling-Final – es ist der erste Titel für Schwaller und Co.
- Die Schweizerinnen dominierten taktisch gegen den Gastgeber.
- Die Entscheidung fiel im entscheidenden 10. End.
Die Schweizer Curlerinnen sind Weltmeisterinnen. Im Final der WM in Calgary setzt sich das Team um Skip Xenia Schwaller mit 7:5 gegen Kanada durch und sorgt für eine historische Premiere.
Die Partie entwickelt sich früh zu einem taktisch geprägten Duell auf höchstem Niveau. Mit einem starken 8. End gelingt den Schweizerinnen bereits das dritte Zweierhaus der Partie. Sie stellen damit auf 6:4 und verschaffen sich einen entscheidenden Vorteil.
Auch danach bleibt das Team mit Selina Rychiger, Fabienne Rieder und Selina Gafner konstant. Die Kanadierinnen um Skip Kerri Einarson können im vorletzten End zwar noch verkürzen, doch die Schweiz behält die Kontrolle.
Im entscheidenden 10. End zeigen Schwaller und ihr Team keine Nerven. Mit einem spektakulären Takeout mit dem zweitletzten Stein sorgt die Skip für die Vorentscheidung. Kurz darauf ist der Titel perfekt.

Besonders bemerkenswert: Für das Team des CC Grasshoppers ist es die erste WM-Teilnahme überhaupt – und gleich der ganz grosse Wurf. Nach zwei verlorenen WM-Finals in Serie gegen Kanada gelingt der Schweiz damit die eindrückliche Revanche.
















