Cincinnati Reds: Schlägerei gegen Pittsburgh bringt 40 Spielsperren

    Yannick Zimmermann
    Yannick Zimmermann

    USA,

    Nach der Schlägerei zwischen den Cincinnati Reds und Pittsburgh Pirates in der MLB werden acht Protagonisten für insgesamt 40 Spiele gesperrt.

    Cincinnati Reds
    Die wilde Rauferei zwischen den Cincinnati Reds und Pittsburgh Pirates zieht zahlreiche Spielsperren nach sich. - Twitter/@BBCSport

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schlägerei zwischen den Cincinnati Reds und Pittsburgh Pirates hat Konsequenzen.
    • Acht Spieler werden gesperrt und erhalten gesamthaft 40 Spielsperren.

    Die wilde Rauferei zwischen den Cincinnati Reds und Pittsburgh Pirates vom letzten Dienstag zieht Konsequenzen nach sich. Die MLB verhängt gegen acht Spieler gesamthaft 40 Spielsperren.

    Am Ursprung der wüsten Szene stand der Pirates-Pitcher Keone Kela. Er warf «absichtlich» den Ball in die Nähe des Kopfes von Derek Dietrich. Dafür erhält er nun eine Sperre von zehn Spielen.

    Reds-Pitcher Amir Garrett, welcher auf die Bank der Pirates losgegangen war, und die Situation eskalieren liess, muss acht Spiele zusehen.

    Sperren gegen weitere Spieler der Cincinnati Reds und Pittsburgh Pirates

    Aufseiten der Cincinnati Reds werden zudem Manager David Bell (sechs Spiele) und Pitcher Jared Hughes (drei Spiele) gesperrt. Ebenfalls drei Spiele zusehen, muss Yasiel Puig. Er wird die Strafe allerdings im Trikot der Cleveland Indians absitzen, da er kurz nach der Partie getradet wurde.

    Bei den Pittsburgh Pirates werden Third Baseman Jose Osuna fünf Spielsperren und Pitcher Kyle Crick drei Spielsperren aufgebrummt. Manager Clint Hurdle muss derweil zwei Partien aussetzen.

    Spieler legen Berufung ein

    Joe Torre, Chief Baseball Officer der MLB, rechtfertigt in einem Statement die Sperren. Er meint: «Jeder auf dem Feld sollte sich bewusst sein, welches Bild er abgibt für die Fans und insbesondere jungen Leute.»

    Alle sechs Spieler legten Berufung gegen die Sperren ein und dürfen daher vorerst weiterspielen. Bell trat seine Sperre dagegen bereits am Donnerstag an, Hurdle wird es ihm am Freitag gleichtun.

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