Roger Federer erklärt seine Niederlage gegen John Millman an US Open

    Jan Weisstanner
    Jan Weisstanner

    USA,

    Roger Federer kennt nach dem überraschenden Aus an den US Open den Grund für seine schwankende Leistung. Die Hitze!

    Roger Federer verlässt den Platz nach der Niederlage gegen John Millman.
    Roger Federer verlässt den Platz nach der Niederlage gegen John Millman. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Roger Federer erklärt an der Pressekonferenz seine Niederlage an den US Open.
    • Der Schweizer nennt die Hitze als Hauptgrund für die teils schwache Leistung.

    Roger Federers US-Open-Abenteuer in diesem Jahr ist bereits nach den Achtelfinals zu Ende. Der Schweizer verliert in der Nacht überraschend gegen John Millman aus Australien. An der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel spricht der Maestro über seine Gefühlslage – und vor allem über die Gründe der stark schwankenden Performance und die 77 unerzwungenen Fehler.

    So habe ihm die Hitze stark zu schaffen gemacht. «Man kann keinen guten Rhythmus finden, weil du das Gefühl hast, dass kein Sauerstoff in dir ist», konstatiert der Basler. So habe er zwar versucht, sich gut auf die Partie vorzubereiten, genützt habe es aber nicht viel. «Man hat in so einer langen Partie wie mehrere Leben. Manchmal spielt man besser, manchmal schlechter». Gegen Ende des zweiten Satzes, den er nach 5:3-Führung noch abgab, zog er eine solche schlechte Phase ein.

    «Immer am Limit gewesen»

    «Ich hatte es schon da gespürt, darum war es doppelt bitter, diesen Satz noch zu verlieren», sagt der Schweizer. So hatte er das Gefühl, immer am Limit zu sein. Dies führte dazu, dass weniger Optionen hatte, nicht explosiv und weniger stark aufspielen könne, wie er es eben gerne täte. Und fügt an: «Das passiert halt einfach.»

    Ob er auch gesundheitliche Probleme gespürt habe? «Natürlich denkt man sich, dass die hohe Feuchtigkeit und die Hitze für die Gesundheit auch nicht ideal sind.» Aber er habe auch schon unter heisseren Bedingungen gespielt. Und zum Schluss gibt er, stets der faire Verlierer, zu: «Der Gegner geht ja genau durch das gleiche durch.»

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