Novak Djokovic: «Eine neue Realität, mit der ich umgehen muss»
Schon in der 2. Runde ist für Novak Djokovic in Rom Feierabend. Der 38-Jährige spricht von neuen Realitäten – und hofft auf eine Steigerung in Paris.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Kroate Dino Prizmic bezwingt Novak Djokovic in Rom 2:6, 6:2 und 6:4.
- Damit scheitert der «Djoker» beim Turnier in der «ewigen Stadt» so früh wie noch nie.
- Er hoffe auf eine Steigerung bei den French Open in Paris Ende Monat.
So früh ist Novak Djokovic in Rom noch nie gescheitert! Der 38-Jährige muss bei seiner 19. Teilnahme in der «ewigen Stadt» schon in der zweiten Runde die Segel streichen: Gegen den jungen Kroaten Dino Prizmic (20) verliert «Nole» in drei Sätzen 6:2, 2:6 und 4:6.

Nach dem frühen Aus wird der Serbe vom italienischen Publikum mit Applaus aufgemuntert. Lächelnd formt Djokovic mit seinen Händen ein Herz und bedankt sich. Klar ist aber auch: Vor den in drei Wochen beginnenden French Open ist der 24-fache Grand-Slam-Sieger nicht in Topform.
Novak Djovokic: «Es ist immer irgendetwas»
«Ich hoffe es! Mal sehen, was passiert», sagt der Serbe auf die Frage, ob man in Paris den «alten, alles überragenden Djokovic» wieder sehen werde.

Dass er körperlich nicht bei 100 Prozent sei, mache ihm keine Sorgen: «Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in den letzten Jahren der Vorbereitung jemals ohne körperliche Probleme in ein Turnier gegangen bin. Es ist immer irgendetwas, das ist eine Art neue Realität, mit der ich umgehen muss.»

Der 38-Jährige erklärt: «Ich bin einen halben Schritt zu spät. Ich bin definitiv nicht da, wo ich sein möchte, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren.»
Noch bleiben dem dreifachen French-Open-Sieger einige Wochen, um für Roland Garros in Form zu kommen. Der letzte verbleibende Star der «Big Three» jagt weiter seinen 25. Grand-Slam-Titel. Anfang Jahr wird der Serbe an den Australian Open erst im Final von Carlos Alcaraz gestoppt.
















