Schon wieder Ärger mit Nick Kyrgios! Der Australier sorgt in Wimbledon für einen Eklat. Er spuckt bei seinem Erstrunden-Sieg in Richtung eines Zuschauers.
Nick Kyrgios Wimbledon
Nick Kyrgios sorgt in Wimbledon schon wieder für einen Eklat. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Nick Kyrgios gibt zu, in Wimbledon in Richtung der Zuschauer gespuckt zu haben.
  • Bei seinem Erstrunden-Match sei er wiederholt beleidigt worden.
  • Der Australier sorgt auf der ATP-Tour regelmässig für Skandale.

Der streitbare Tennisprofi Nick Kyrgios aus Australien hat beim Rasen-Klassiker in Wimbledon für den nächsten Aufreger gesorgt. Der 27-Jährige gab nach seinem Erstrunden-Sieg zu, absichtlich in Richtung eines Zuschauers gespuckt zu haben.

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Dieser habe sich respektlos ihm gegenüber verhalten, sagte Kyrgios. «Als ich das Spiel gewonnen hatte, habe ich mich zu ihm gedreht. Ich habe schon so lange mit Hass und Negativität umgehen müssen. Deshalb empfinde ich nicht, dass ich dieser Person irgendetwas schulde.»

Schon wieder Ärger mit Nick Kyrgios

Nick Kyrgios bezwang zum Auftakt in Wimbledon den Briten Paul Jubb mit 3:6, 6:1, 7:5, 6:7 (3:7), 7:5. Dabei legte sich Kyrgios immer wieder mit dem Publikum an, das den Lokalmatadoren unterstützte.

Er klatsche auch nicht im Supermarkt, wenn jemand etwas in der Kasse einscanne, mokierte sich der Weltranglisten-40. beim Schiedsrichter. Er sei nicht rassistisch beleidigt worden, sagte Kyrgios auf Nachfrage. Dies hatte er zuletzt beim Turnier in Stuttgart angeprangert.

Nick Kyrgios Wimbledon
Nick Kyrgios im Einsatz in Wimbledon. - Keystone

«Jemand hat aber heute gerufen, dass ich scheisse sei. Ist das normal! Nein», sagte Kyrgios. «Es ist eine Generation von Social-Media-Menschen, die denken, sie hätten das Recht, jedes einzelne Ding negativ zu kommentieren.»

Kyrgios hatte 2019 für sechs Monate auf Bewährung gespielt. Bei einem Turnier in den USA hatte er sich mit dem Schiedsrichter angelegt. Er hatte eine nicht genehmigte Toilettenpause genommen, in den Katakomben zwei Schläger zertrümmert und den Händedruck mit dem Referee verweigert.

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