Zahlreiche Schweizer traten vom 20. bis zum 27. Juni 2022 beim Heimturnier in Klosters an. Am erfolgreichsten taten dies Jakub Paul und Rémy Bertola.
Swiss Tennis an der Roger Federer Allee 1 in Biel.
Swiss Tennis an der Roger Federer Allee 1 in Biel. - Nau.ch / Ueli Hiltpold
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Auf der wunderschönen Anlage in Klosters spielten letzte Woche sowohl die Männer als auch die Frauen ein mit 25´000 Dollar dotiertes ITF-Turnier. Während die Schweizer Frauen dabei leer ausgingen, durften Jakub Paul und Rémy Bertola jubeln. Der Bündner und der Tessiner gewannen gemeinsam die Doppel-Konkurrenz der Männer. Im Finale setzten sich die Schweizer in zwei Sätzen gegen Lukas Neumayer (AUT) und Alexander Weis (ITA) durch. Für Paul und Bertola ist es der erste gemeinsame Erfolg auf der ITF-Tour.

Der 23-jährige Rémy Bertola war auch im Einzel lange gut unterwegs und schaffte den Sprung ins Halbfinale. Im Gegensatz zum Doppelfinale behielt hier allerdings der Österreicher Lukas Neumayer die Oberhand und bezwang Bertola in drei Sätzen.

Die erfolgreichste Schweizerin im Einzel in Klosters war Jenny Dürst. Die 23-jährige Zürcherin schaffte den Sprung ins Viertelfinale, wo sie nur knapp in drei Sätzen gegen Nina Potocnik (SLO) verlor. Im Doppel stiess Paula Cembranos bis ins Halbfinale vor – zusammen mit Emma Tothova aus der Slowakei.

Weitere Halbfinals in Israel und Portugal

Auch im Ausland waren letzte Woche wieder viele Swiss Tennis Spieler unterwegs. Mit Alexander Ritschard und Marc-Andrea Hüsler haben sich zwei von ihnen erfreulicherweise erfolgreich durch die Qualifikation für Wimbledon gespielt. Adrian Bodmer und Luca Castelnuovo wiederum reisten nach Israel. Beim ITF-Turnier in Raanana erreichten die beiden im Doppel zusammen das Halbfinale, welches sie erst im Champions-Tie-Break verloren.

Der 27-jährige Bodmer stiess ausserdem auch im Einzel bis ins Halbfinale vor, wo er dem Einheimischen Ben Patael unterlag. Mit Tess Sugnaux qualifizierte sich auch eine Schweizerin für ein Halbfinale. Die 27-jährige Waadtländerin schaffte den Sprung unter die letzten Vier im portugiesischen Cantanhede – im Doppel mit Ayla Aksu (TUR).

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