Zverev: «Hatte viele Chancen, aber keine genutzt»

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Italien,

    Der Italiener Jannik Sinner gewinnt gegen Alexander Zverev in zwei Sätzen und steht im Halbfinal der ATP Finals. Er bestach durch Effizienz.

    alexander zverev
    Alexander Zverev hatte gegen Jannik Sinner sieben Breakmöglichkeiten, konnte aber keine einzige nutzen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jannik Sinner besiegt Alexander Zverev bei den ATP Finals mit 6:4, 6:3.
    • Er wehrte alle sieben Breakchancen des Deutschen ab.
    • Sinner steht im Halbfinal, Zverev kommt mit einem Sieg gegen Auger-Aliassime weiter.

    Jannik Sinner gewinnt auch seine zweite Partie bei den ATP Finals in Turin. Nach Félix Auger-Aliassime lässt der Italiener auch Alexander Zverev keine Chance. Am Ende gewinnt er mit 6:4, 6:3.

    Die Weltnummer-2 steht mit dem Sieg frühzeitig im Halbfinal. Die Weltnummer-3 braucht am Freitag einen Erfolg gegen Auger-Aliassime, um ebenfalls weiterzukommen. Nach der Partei sagte Zverev dann im Hinblick auf ein mögliches Final gegen Sinner: «Ich hoffe, ihn diese Woche wiederzusehen.»

    atp sinner zverev
    Jannik Sinner steht im Halbfinal der ATP Finals. - keystone

    Die Partie begann für den Deutschen gut: Gleich beim ersten Aufschlag von Sinner kam er zweimal zu einem Breakball. Der Italiener liess sich aber nicht aus der Ruhe bringen und brachte seinen Service, wenn auch mit etwas Mühe, durch.

    Anschliessend blieb die Partie ausgeglichen – bis Zverev plötzlich Schwäche zeigte: Beim Stand von 4:5 wehrte er zuerst zwei Satzbälle ab, vergab einen eigenen Spielball und liess Sinner dann das Aufschlagspiel gewinnen.

    alexander zverev
    Alexander Zverev kommt gegen Jannik Sinner zwar zu sieben Breakchancen, kann diese aber nicht verwerten. - keystone

    Auch im zweiten Satz kam Zverev zu Breakchancen – am Ende der Partie waren es insgesamt deren sieben. Doch ausnutzen konnte er keine einzige. So war er dann mehrmals ganz nahe an einem Break, Sinner wehrte aber alle Möglichkeiten ab.

    Selber war der Italiener effizienter. Er nutzte seine vierte Breakchance aus und ging mit 4:2 in Führung. Zverev konnte zwar noch auf 3:5 verkürzen. Doch anschliessend verwertete Sinner seinen ersten Matchball und gewann 6:4, 6:3.

    Verfolgst du die ATP Finals?

    Nach dem Spiel hadert Zverev: «Um ehrlich zu sein, hatte er zwei Chancen, mich zu breaken, und er hat beide genutzt. Ich hatte viele Chancen, aber keine davon genutzt.»

    Das Spiel sei enger gewesen, als es das Resultat vermuten lasse. Zverev sagt: «Ich fand, es war ein sehr hochklassiges Match.»

    Kommentare

    User #5160 (nicht angemeldet)

    Zverev wird nie ein grosser Spieler werden.

    User #2598 (nicht angemeldet)

    Ein bravo ins Südtirol

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