Schwingen: Welche Kilchberger-Kracher soll es geben?
Der Kilchberger Schwinget steht vor der Tür. Morgen Mittwoch (18.30 Uhr) kommen die Spitzenpaarungen aus. Welche Duelle soll es geben?

Das Wichtigste in Kürze
- Am Mittwoch um 18.30 Uhr werden die Kilchberg-Spitzenpaarungen bekannt.
- Welche Duelle wünschst du dir?
Morgen Mittwoch um 18.30 Uhr steht der erste wichtige Programm-Punkt des Kilchberger Schwinget an: Die Einteilung der Spitzenpaarungen.
Nau.ch wagt eine Prognose – sind das die drei absoluten Top-Gänge?
Fabian Staudenmann vs. Armon Orlik
Ein ungeschriebenes Gesetz im Schwing-Sport besagt: Der König muss auf den Saison-Besten treffen. Somit gibt es an diesem Duell kein Vorbei. Auch wenn die beiden in dieser Saison bereits drei Mal zusammengegriffen haben (alle Gänge endeten gestellt).

Werner Schlegel vs. Nick Alpiger
Hinter Staudenmann ist Nick Alpiger laut Jahreswertung der zweitbeste Schwinger des Jahres. Auch er muss einen ganz bösen bekommen. Der grosse Trumpf der Nordwestschweizer greift mit Werner Schlegel zusammen. Auf dem Stoos gab es im Anschwingen einen Gestellten.

Samuel Giger vs. Michael Moser
Giger verpasste praktisch die ganze Schwing-Saison verletzt. Am Kilchberger ist er dabei. Wenn Giger antritt, dann ist er immer ein absoluter Top-Favorit. Mit Moser trifft er auf den Berner Shootingstar, der diese Saison bereits drei Kranzfeste gewann. Die beiden haben vom letzten Esaf noch eine Rechnung offen – damals war Moser dem Resultat näher.

Welche Paarungen wünschst du dir? Schreib es in die Kommentare!
Bern (15 Plätze)

Die Top-Favoriten: Fabian Staudenmann und Michael Moser gehören zu den absoluten Top-Favoriten und führen den Berner Kader an.
Abwesende: Christian Gerber verkündet nach der Schwägalp sein Saison-Out. «Kubikchrigu» erlitt einen Bauchmuskel- und Adduktoren-Riss.
Mit Patrick Schenk wird ein weiterer Eidgenosse trotz vier Saison-Kränzen nicht aufgeboten. Zudem muss Damian Dubach zuhause bleiben, ihm wird Eidgenosse Severin Schwander (holte den Schwägalp-Kranz) vorgezogen.
Innerschweiz (16 Plätze)

Die Top-Favoriten: Keine. Sieben Eidgenossen sind dabei.
Die Abwesenden: Drei Eidgenossen fehlen. Schwergewicht Sven Schurtenberger musste sich nach einem Zwischenfall auf dem Stoos operieren lassen. Auch Marco Reichmuth fehlt verletzungsbedingt. Jonas Burch wurde nicht berücksichtigt, Er holte diese Saison nur zwei Kränze.
Nicht berücksichtigt werden auch Benno Heinzer und Roman Wandeler. Trotz ihres ersten Kranzfestsiegs am Luzerner Kantonalen. Das Gleiche gilt für den 20-jährigen Youngster Elias Lüscher, der im Stoos-Schlussgang stand.
Zu reden gibt die Nicht-Nomination von Marco Fankhauser (42 Kränze). Trotz Bergkranz und erfolgreicher Reha muss er zuhause bleiben. Der Entscheid sei «schwer nachzuvollziehen» und eine «riesige Enttäuschung», lassen er und sein Bruder Reto in den sozialen Medien verlauten.
Nordostschweiz (14 Plätze + 2 Plätze vom Schwingclub Zürich)

Die Top-Favoriten: Samuel Giger, Werner Schlegel und Armon Orlik wollen den Bernern den Festsieg wegschnappen. Auch Damian Ott gehört zum Favoriten-Kreis.
Die Abwesenden: Silvio Oettli (3 Kränze) sowie Kilian Kolb und Gian Maria Odermatt mit sogar je vier Kränzen schaffen es nur auf die Reserve-Liste.
Nordwestschweiz (8 Plätze)

Die Top-Favoriten: Nick Alpiger ist in der Form seines Lebens, am Sonntag triumphierte er am Nordwestschweizerischen. Zuvor holte er unter anderem auch den Sieg auf dem Weissenstein.
Auf dem Solothurner Hausberg legte er Teilverbands-Kollege Sinisha Lüscher auf den Rücken. Lüscher darf als Geheimfavorit am Kilchberger antreten.
Das Aufgebot bleibt ohne die ganz grossen Überraschungen.
Südwestschweiz (5 Plätze)

Die Top-Favoriten: Keine. Das heisseste Eisen im Feuer der Südwestschweizer heisst Lario Kramer. Die beiden anderen Zugpferde sind Romain Collaud und Johann Borcard.
Die Abwesenden: Trotz vier Kränzen erhält Hugo Schläfli kein Aufgebot. Genauso ergeht es Christoph Baeriswyl. Er hat gar fünf Saison-Kränze auf dem Konto.








