Aufgebote da: Diese 60 Bösen dürfen an den Kilchberger Schwinget

    Jetzt ist klar, welche 60 Schwinger ans Kilchberger dürfen. Das Saison-Highlight der Schwinger findet am 5. September statt. Die grosse Übersicht.

    kilchberger schwingen
    Schwägalp-Sieger Fabian Staudenmann führt das starke Berner Team an. Auch seine beiden Mittelländer Kollegen Severin Schwander und Michael Ledermann sind am Kilchberger dabei. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Als letzter Verband haben die Berner ihr Kilchberger-Aufgebot publiziert.
    • Nun ist klar, welche 60 Schwinger am Saison-Highlight dabei sind.
    • Wer die Top-Favoriten sind – wer fehlt. Die grosse Übersicht.

    Nach der Schwägalp ist vor dem Saison-Highlight. In 18 Tagen findet der Kilchberger Schwinget statt. Am 5. September greifen die 60 besten Schwinger zusammen – jetzt sind alle Aufgebote der fünf Verbände da.

    Wer hat das stärkste Kilchberger-Aufgebot?

    Bern (15 Plätze)

    Kilchberger
    Das Aufgebot der Berner wird angeführt von den Top-Favoriten Fabian Staudenmann und Michael Moser. - Kilchberger Schwinget

    Die Top-Favoriten: Fabian Staudenmann und Michael Moser gehören zu den absoluten Top-Favoriten und führen den Berner Kader an.

    Die Abwesenden: Christian Gerber verkündet nach der Schwägalp sein Saison-Out. «Kubikchrigu» erlitt einen Bauchmuskel- und Adduktoren-Riss.

    Mit Patrick Schenk wird ein weiterer Eidgenosse trotz vier Saison-Kränzen nicht aufgeboten. Zudem muss Damian Dubach zuhause bleiben, ihm wird Eidgenosse Severin Schwander (holte den Schwägalp-Kranz) vorgezogen.

    Innerschweiz (16 Plätze)

    Kilchberger Schwinget
    Das Aufgebot der Innerschweizer für den Kilchberger Schwinget. - Kilchberger Schwinget

    Die Top-Favoriten: Keine. Sieben Eidgenossen sind dabei.

    Die Abwesenden: Drei Eidgenossen fehlen. Schwergewicht Sven Schurtenberger musste sich nach einem Zwischenfall auf dem Stoos operieren lassen. Auch Marco Reichmuth fehlt verletzungsbedingt. Jonas Burch wurde nicht berücksichtigt, er holte diese Saison nur zwei Kränze.

    Nicht berücksichtigt werden auch Benno Heinzer und Roman Wandeler. Trotz ihres ersten Kranzfestsiegs am Luzerner Kantonalen. Das Gleiche gilt für den 20-jährigen Youngster Elias Lüscher, der im Stoos-Schlussgang stand.

    Zu reden gibt die Nicht-Nomination von Marco Fankhauser (42 Kränze). Trotz Bergkranz und erfolgreicher Reha muss er zuhause bleiben. Der Entscheid sei «schwer nachzuvollziehen» und eine «riesige Enttäuschung», lassen er und sein Bruder Reto in den sozialen Medien verlauten.

    Nordostschweiz (14 Plätze + 2 Plätze vom Schwingclub Zürich)

    Kilchberger Schwinget
    Samuel Giger und Werner Schlegel sind im Aufgebot der Nordostschweizer. Sind die beiden Top-Cracks rechtzeitig fit? - Kilchberger Schwinget

    Die Top-Favoriten: Samuel Giger, Werner Schlegel und Armon Orlik wollen den Bernern den Festsieg wegschnappen. Auch Damian Ott gehört zum Favoriten-Kreis.

    Die Abwesenden: Silvio Oettli (3 Kränze) sowie Kilian Kolb und Gian Maria Odermatt mit sogar je vier Kränzen schaffen es nur auf die Reserve-Liste.

    Hinzu kommt die grosse Frage: Sind die beiden Zug-Pferde Samuel Giger und Werner Schlegel rechtzeitig fit? Letzterer musste auf der Schwägalp nach vier Gängen die Segel streichen, er trat erstmals seit seiner Innenbandverletzung an.

    Samuel Giger (Schulterverletzung) stand letztmals am Luzerner Kantonalen Ende Mai im Sägemehl.

    Nordwestschweiz (8 Plätze)

    Kilchberger Schwinget
    Nick Alpiger gehört am Kilchberger Schwinget zum Favoriten-Kreis. - Kilchberger Schwinget

    Die Top-Favoriten: Nick Alpiger ist in der Form seines Lebens, am Sonntag triumphierte er am Nordwestschweizerischen. Zuvor holte er unter anderem auch den Sieg auf dem Weissenstein.

    Auf dem Solothurner Hausberg legte er Teilverbands-Kollege Sinisha Lüscher auf den Rücken. Lüscher darf als Geheimfavorit am Kilchberger antreten.

    Das Aufgebot bleibt ohne die ganz grossen Überraschungen.

    Südwestschweiz (5 Plätze)

    Kilchberger Schwinget
    Lario Kramer ist das heisseste Eisen bei den Südwestschweizern. - Kilchberger Schwinget

    Die Top-Favoriten: Keine. Das heisseste Eisen im Feuer der Südwestschweizer heisst Lario Kramer. Die beiden anderen Zugpferde sind Romain Collaud und Johann Borcard.

    Die Abwesenden: Trotz vier Kränzen erhält Hugo Schläfli kein Aufgebot. Genauso ergeht es Christoph Baeriswyl. Er hat gar fünf Saison-Kränze auf dem Konto.

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    Kommentare

    User #5603 (nicht angemeldet)

    Schlegel wird gewinnen

    User #2457 (nicht angemeldet)

    Ich glaube die Tessiner.

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