ESAF: So sind die Berner Bösen nach dem Samstag im Rennen
Die Berner Hoffnung Fabian Staudenmann enttäuscht am Samstag beim ESAF. Überraschungsmann Fritz Ramseier gewinnt viermal und macht eine Berner Kampfansage!
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Das Wichtigste in Kürze
- Nach den ersten vier Gängen führt der Nordostschweizer Werner Schlegel am ESAF 2025.
- Fritz Ramseier überraschend bester Berner – trotz Erkältung zum Wochenstart.
- Der junge Michael Moser überzeugt gegen Samuel Giger, will aber «eine Scheibe drauflegen».
Aus Berner Sicht ist der erste Tag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis GL nicht ganz nach Plan verlaufen.
Fabian Staudenmann stellt zum Auftakt gegen Samuel Giger und landet gegen Werner Schlegel sogar auf dem Rücken. Dadurch ist der Hoffnungsträger weit zurückgebunden: Auf Platz neun hat er bereits 2.5 Punkte Rückstand auf Leader Schlegel.
Ramseier überzeugt: «Morgen sind Berner dran»
Mit Fritz Ramseier konnte ein Berner Überraschungsmann dafür umso mehr überzeugen. Der 31-Jährige hat am Samstag viermal gewonnen und liegt 0.25 Punkte hinter Schlegel auf dem zweiten Platz.
Ramseier verrät: «Anfang der Woche war ich noch erkältet im Bett.» Deshalb sei er ganz ohne Druck angetreten.
Nun geht er als bester Berner in den ESAF-Sonntag und sagt: «Ich hoffe, ich kann dem Team so gut es geht helfen. Morgen sind die Berner dran!»
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Nach einer Niederlage und drei Siegen noch in Lauerstellung ist Matthias Aeschbacher. Er sagt: «Es war ein schwieriger Start.» Nach und nach habe er sich aber zurück in Position gebracht.
Youngster Moser: «Muss Scheibe drauflegen»
Ein wirklich hartes Programm hat Youngster Michael Moser abbekommen. Der 20-Jährige aus Biglen muss zum Auftakt gegen König Wicki antreten – und verliert. Nach zwei erfolgreichen Gängen bekommt er zum Schluss Samuel Giger. Gegen ihn verpasst er einen Sieg nur knapp.
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Der junge Berner sagt zu seiner harten Einteilung: «Das ist sicher eine Ehre. Aber jetzt muss ich morgen sicher nochmal eine Scheibe drauflegen.»