ESAF: Moser wird Neukranzer – Tränen bei Staudenmann
Das ESAF ist Geschichte – der Königstitel geht nicht nach Bern. Fabian Staudenmann verpasst einen möglichen Schlussgang um einen Viertelpunkt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Fabian Staudenmann wird im siebten Gang die Note 10 verwehrt.
- Die 0,25 Punkte verhindern eine mögliche Schlussgang-Teilnahme.
- Am Ende belegt er Rang zwei – Michael Moser wird als Dritter Neukranzer.
- Die Berner holen am meisten Kränze.
Der Blick auf die Schlussrangliste des ESAF sieht auf den ersten Blick stark aus: Die Plätze 2, 3, 4a und 4b gehen allesamt an die Berner. Doch der Königstitel geht eben in die Nordostschweiz – genau so wie die Teilnahme am Schlussgang.

Nach seinem letzten Kampf wird der Berner Kronfavorit von seinen Gefühlen übermannt: Fabian Staudenmann bricht am Sägemehlrand in Tränen aus (Video oben). Bitter: Er verliert nur 0,25 Punkte auf König Armon Orlik.

Bitter: Diesen Viertelpunkt verpasst Staudenmann im siebten Gang gegen Domenic Schneider. Er hätte für seinen Sieg die Maximalnote verdient, erhält aber nur eine 9,75. Darum fällt der Guggisberger aus dem Rennen um die Schlussgang-Teilnahme.

Der Berner Verband legt daraufhin sogar Rekurs ein, doch der bleibt chancenlos. Am Ende machen die Nordostschweizer den Königstitel unter sich aus.
Dafür gibt es aber beim Verband auch Grund zur Freude: Shootingstar Michael Moser ist nur einer von mehreren Neukranzern im Berner Team.
Die Kranz-Bilanz der Berner am ESAF
2. Fabian Staudenmann
3. Michael Moser (Neukranzer)
4b. Michael Ledermann
5d. Adrian Walther
7a. Christian Gerber
7e. Etienne Burger (Neukranzer)
7g. Fritz Ramseier (Neukranzer)
7h. Adrian Klossner (Neukranzer)
9c. Curdin Orlik
10b. Matthieu Burger