Christian Stucki zog mit 18 wegen Bodyshaming aus
Schon als 18-Jähriger war Schwinger-Legende Christian Stucki gross und schwer. Das machte ihm das Leben zu Hause nicht leicht.
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Das Wichtigste in Kürze
- Christian Stucki zog als 18-Jähriger aus – wegen Bodyshaming.
- Sein Vater habe ihn immer wieder auf sein Gewicht angesprochen, verrät der 41-Jährige.
- Es habe ihm den «Nuggi usegjagt». Nach der Lehre sei er ausgezogen.
Schwingerkönig Christian Stucki hat in der SRF-Sendung «Persönlich» über sein zeitweise schwieriges Verhältnis zu seinem Vater gesprochen.
Der ehemalige Berner Schwinger verrät: Wegen dessen ständiger Kritik zog er direkt nach der Lehre aus.
Christian Stucki: «Nuggi usegjagt»
«Er war mein grösster Förderer, aber sicher auch mein grösster Kritiker», sagt der König von 2019 über seinen Vater. Dieser habe ihn immer wieder bemängelt.
«Ich war ziemlich gross und schwer», weshalb es zu «kritischen» Momenten gekommen sei, so der mittlerweile 41-Jährige: «Der Vater sprach immer das Gewicht an und irgendwann hat es mir den ‹Nuggi usegjagt›.»

Mit 18 Jahren, direkt nach dem Lehrabschluss, «habe ich gesagt: Sali!» Denn diese Kritik müsse er nicht jeden Tag hören.
Einige Jahre später habe man das Ganze schliesslich klären können. Stucki: «Wir haben mittlerweile ein super Verhältnis. Ich will meinen Vater nicht missen.»

Coach der Seeländer Schwinger
Der Kilchberger Sieger von 2008 und Unspunnen-Triumphator 2017 beendete im Sommer 2023 seine glorreiche Karriere. Letztes Jahr amtete Christian Stucki als Experte beim SRF, gab diese Funktion aber am Ende der Saison wieder ab.
Mittlerweile arbeitet er als Trainingsleiter im Verband der Seeländer Schwinger.












