Marlen Reusser geht es besser - Teamwechsel zu Movistar

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Marlen Reusser wechselt zum spanischen Team Movistar. Sie macht bei der Regeneration von der Post-Covid-Erkrankung Fortschritte.

    Marlen Reusser
    Marlen Reusser will nach der Post-Covid-Erkrankung bald wieder auf dem Rad sitzen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marlen Reusser geht es nach der Post-Covid-Erkrankung wieder besser.
    • Sie sei auf gutem Weg und sehe sehr optimistisch in die Zukunft.
    • Sie wird neu für das spanische Team Movistar an den Start gehen.

    Erfreuliche Neuigkeiten von Marlen Reusser: Die am Post-Covid-Syndrom erkrankte Schweizer Radrennfahrerin macht im Heilungsprozess Fortschritte. Dazu gibt sie einen Teamwechsel bekannt.

    Nach drei Jahren in der niederländischen Equipe SD Worx Protime fährt Reusser künftig für das spanische Team Movistar. Die 33-jährige Bernerin unterschrieb einen bis Ende 2027 gültigen Vertrag.

    Damit bricht für die dreifache Zeitfahr-Europameisterin eine neue Ära an. Wegen eines chronischen Müdigkeitssyndroms, das auf langwierige Covid-Komplikationen zurückzuführen ist, musste Reusser zuletzt auf die Olympischen Spiele in Paris und die Heim-WM in Zürich verzichten. Gemäss einer Mitteilung ihres Managements hat sie in letzter Zeit grosse Fortschritte gemacht. Auch wenn sie noch nicht ganz geheilt ist.

    Marlen Reusser
    Marlen Reusser musste wegen Post-Covid pausieren, sie macht aber Fortschritte. - keystone

    «Ich bin endlich auf einem guten Weg und sehe sehr optimistisch in die Zukunft. Nun habe ich wieder viele Ideen. Ich sporne mich gerne für Höchstleistungen an und weiss, dass ich noch mehr erreichen kann», wird Reusser zitiert. «In meinem neuen Team haben wir alle die gleichen Vorstellungen davon, was wir gemeinsam erreichen können. Ich habe das Gefühl, es herrscht die richtige Atmosphäre, dass ich mich weiterentwickeln und mein Potential ausschöpfen kann.»

    «Habe daran gezweifelt, je wieder auf dem Rad zu sitzen

    Für Reusser ging es in den letzten Jahren stetig bergauf. Sie entwickelte sich von der reinen Zeitfahr-Spezialistin auch zur Siegfahrerin in Eintagesrennen oder Rundfahrten, bis sie in diesem Jahr gesundheitlich ausgebremst wurde. «Diese ziemlich schwere Krankheit hat für mich viele Dinge in Frage gestellt. Es gab Momente, in denen ich ernsthaft daran gezweifelt habe, je wieder auf dem Rad zu sitzen», so Reusser. Das Vertrauen, das sie durch SD Worx Protime und nun durch Movistar bekomme, habe ihr viel Stress genommen. «Alle haben an mich geglaubt.»

    Oberste Priorität hat für sie weiterhin die Gesundheit: «Ich weiss nicht, wo die Ziellinie ist, aber ich bin super, super motiviert. Ich kann es kaum erwarten, auf meine Ziele hinzuarbeiten.»

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    Kommentare

    User #5581 (nicht angemeldet)

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    User #2369 (nicht angemeldet)

    Der Teamwechsel wird höchste Zeit. Jetzt kommt sie mal aus dem Windschatten von Demi und muss nicht immer nur Helferlein spielen.

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