Der Australier Jai Hindley hat die 18. Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Der Niederländer Wilco Kelderman wurde dank seiner Leistung zum Gesamtführenden.
königsetappe kelderman
Der Niederländer Wilco Kelderman erklimmt das Stilfser Joch auf seinem Weg zur Gesamtführung während der 18. Etappe des Giro d'Italia-Radrennens von Pinzolo nach Laghi di Cancano in Norditalien. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Jai Hindley ist als Sieger der Giro-Königsetappe hervorgegangen.
  • Er konnte sich vor dem Briten Tao Geoghegan Hart und dem Spanier Pello Bilbao durchsetzen.
  • Der Niederländer Wilco Kelderman luchste dem Portugiesen Joao Almeida das rosa Trikot ab.

Der Australier Jai Hindley hat die Königsetappe des Giro d'Italia der Radprofis gewonnen. Damit darf er sich nun sogar berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. Der Profi vom Team Sunweb setzte sich vor dem Briten Tao Geoghegan Hart vom Team Ineos durch. Tagesrang drei belegte der Spanier Pello Bilbao.

Giro d·Italia
Jai Hindley aus Australien vom Team Sunweb feiert seinen Sieg auf dem Podium. - dpa

Die 207 Kilometer lange Strecke von Pinzolo nach Laghi di Cancano war dabei nicht ohne. Unter anderem führte sie über das 2757 Meter hohe Stilfser Joch. Teilweise mussten auch schneeweisse Landschaften bei drei Grad überwunden.

Neuer Gesamtführender ist nach der 18. Etappe Wilco Kelderman aus den Niederlanden. Er verlor zwar 2:18 Minuten auf Hindley und Hart, konnte dem bisherigen Rosa-Träger Joao Almeida allerdings knapp drei Minuten abnehmen.

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Wilco Kelderman aus den Niederlanden vom Team Sunweb freut sich, nachdem er das rosa Trikot des Führenden erhalten hat. - dpa

Vor zwei weiteren schweren  Etappen und dem abschliessenden Zeitfahren in Mailand ist die Gesamtkonstellation nun interessant: Kelderman führt, sein Teamkollege Hindley ist Zweiter, auch Hart und Bilbao liegen noch aussichtsreich im Rennen. Almeida ist von Gesamtrang eins auf Platz fünf zurückgefallen.

Die 20. und zugleich vorletzte Etappe wird am Samstag aufgrund der Corona-Pandemie nicht durch Frankreich führen. So werden die in der ursprünglich vorgesehenen Streckenführung Anstiege zum Colle dell'Agnello und auf den Col de l'Izoard nicht überquert. Stattdessen geht es dreimal hinauf nach Sestriere, wo das 190 Kilometer lange Teilstück auch auf 2035 Metern endet.

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