WRC: Dritter Sieg in Folge für Pajari, Katsuta räumt Telefonmast ab!
Die Paraguay-Rallye in der WRC liefert reichlich Drama: Sami Pajari meldet mit dem dritten Sieg en suite WM-Ambitionen an. Takamoto Katsuta crasht spektakulär.

Das Wichtigste in Kürze
- Sami Pajari feiert bei der Rallye Paraguay seinen dritten Gesamtsieg in Folge.
- Der Finne darf damit noch von einem überraschenden ersten WM-Titel träumen.
- Sein Markenkollege Takamoto Katsuta sorgt für einen dramatischen Unfall.
Toyota-Jungstar Sami Pajari meldet mit seinem dritten Gesamtsieg in Folge überraschend noch WM-Ambitionen an: Der Finne gewinnt nach Estland und Finnland auch die Rallye Paraguay und macht in der WM-Tabelle weiter Boden gut.
Pajari hatte in Estland seinen ersten Karrieresieg in der WRC gefeiert und beim Heimspiel in Finnland direkt nachgedoppelt. Auf dem Schotter von Paraguay lieferte der Finne einen weiteren starken Auftritt ab. Am Freitag übernahm er die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Den zweiten Platz in Paraguay sicherte sich überraschend Hyundai-Teilzeit-Pilot Hayden Paddon. Platz drei ging an Paddons Hyundai-Teamkollegen Adrien Fourmaux. Der Franzose fing am Sonntag noch WM-Leader Elfyn Evans ab, der Waliser musste sich mit Rang vier begnügen.
Spektakulärer Abflug von Toyota-Star Katsuta
Für dramatische Momente sorgte unterdessen Takamoto Katsuta: Der Japaner flog auf der vorletzten Etappe heftig ab und überschlug sich. Dabei traf sein Toyota Yaris Rally1 auch einen Telefonmasten, der zum Glück nicht auf das Auto krachte. Katsuta und sein Beifahrer Aaron Johnston blieben unverletzt.
00:00 / 00:00
Die vorletzte Etappe musste nach dem Unfall abgebrochen werden und wurde nicht gewertet. Anschliessend wurde nur noch die «Power Stage» gefahren. Dort änderte sich aber am Klassement an der Spitze nichts mehr, Pajari brachte seinen Sieg über die Distanz.

Im Gesamtklassement liegt Pajari nun 20 Zähler hinter WM-Leader Evans, Oliver Solberg belegt 21 Zähler hinter dem Finnen Rang drei. Drei Events stehen noch aus – in Chile, Italien und Saudi-Arabien. Ob das Saisonfinale in der Wüste aber angesichts des Nahostkriegs stattfinden kann, ist noch unsicher.











