Valentino Rossi zeigt Freundin des eigenen Vaters an
Töff-Ikone Valentino Rossi (46) geht gerichtlich gegen die Freundin seines Vaters Graziano (71). Dieser wehrt sich gegen die Vorgänge.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Verhältnis zwischen Valentino Rossi und Vater Graziano ist auf dem Tiefpunkt.
- Grund sei die Freundin des 71-Jährigen, die jetzt von Rossi angezeigt wurde.
- Es geht um 180'000 Franken – Graziano wehrt sich gegen die Vorwürfe seines Sohnes.
Sechsmal wird Töff-Legende Valentino Rossi in seiner grandiosen Karriere MotoGP-Champion. Immer an seiner Seite: Vater Graziano, der ihn überhaupt erst zum Motorsport geführt hatte. Doch diese enge Bindung besteht mittlerweile nicht mehr – im Gegenteil.

Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist an einem Tiefpunkt angekommen. Rossi erklärt beim «Corriere della Sera»: «Ich bin traurig und besorgt um meinen Vater, den ich nicht mehr höre, nicht mehr sehe. Es ist, als hätte ich keinen Vater mehr.»
Valentino Rossi: «Seine Beziehung führt zum Bruch mit der Familie»
Das Problem zwischen dem 46-Jährigen und seinem mittlerweile 71-jährigen Papa: Dessen Freundin Ambra Arpino (54), mit der Rossi-Senior seit 15 Jahren liiert ist.
Die Töff-Legende sagt: «Seine Liebesbeziehung hat zu einem völligen Bruch mit der Familie geführt. Ich verstehe nicht, aus welchem Grund.»

Jetzt geht Valentino Rossi sogar gerichtlich gegen Arpino vor. Wie «Resto del Carlino» schreibt, hat der 46-Jährige Anzeige gegen die Freundin seines Vaters erstattet. Diese soll in den letzten Jahren rund 180'000 Franken vom Konto ihres Partners abgebucht haben.
Obwohl die Unschuldsvermutung gilt, ist Rossi überzeugt: Es handle sich um mutmasslichen Betrug. Und das an einer geschäftsunfähigen Person.
Vater Graziano klagt erfolgreich gegen Vormundschaft
Hintergrund: Vor zwei Jahren übernimmt Valentino Rossi die Vormundschaft für seinen Vater. Dieser hatte mit psychischen Problemen zu kämpfen, wurde als vulnerabel eingestuft. Doch Graziano ist damit nicht einverstanden, geht vor Gericht – und wird 2025 als vollständig urteils- und einwilligungsfähig beurteilt.

Die Vormundschaft durch seinen Sohn wird aufgehoben – begleitet von schweren Vorwürfen des eigenen Vaters. Bei «Resto del Carlino» erklärt der 71-Jährige, er sei ohne seine eigentliche Zustimmung in die Vormundschaft seines Sohnes geraten.
Für die 180'000 Franken, um die es in Rossis Anzeige gehe, hat er ebenfalls eine Erklärung: Es gehe um eine Beteiligung an einer Hypothek. Im betreffenden Haus seiner Partnerin lebe er oft.
Grazianos Vorwurf an seinen Sohn Valentino Rossi: «Meiner Meinung nach ist die Anzeige darauf zurückzuführen, dass meine Familie ihre Erbansprüche eingeschränkt sieht.»
Da hält der sechsfache MotoGP-Weltmeister dagegen: Um das Geld gehe es nicht. «Alles, was von meiner Seite geschieht, wird von meiner Liebe zu ihm bestimmt. Und von der Angst, dass es ihm nicht gut geht.»
















