Mick Schumacher

    Mick Schumacher auch kein Mercedes-Reservefahrer mehr

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    Deutschland,

    Er hatte auf eine Rückkehr in ein Stammcockpit gehofft. Es kam anders. Mick Schumacher wird seinen Helfer-Job beim deutschen Formel-1-Team Mercedes beenden.

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    Mick Schumacher ist bei Mercedes raus. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mick Schumacher kehrt der Formel 1 vorerst den Rücken.
    • Der Deutsche gibt seinen Job als Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes ab.
    • «Ich möchte mich wieder zu 100 Prozent auf das Rennfahren konzentrieren», sagt er.

    Mick Schumacher wird die Formel 1 nach dieser Saison erst einmal ganz verlassen. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher habe beschlossen, seinen Job als Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes zu beenden. Das teilte der deutsche Autobauer am Donnerstag vor dem Grossen Preis von Katar an diesem Wochenende mit.

    Traust du Mick Schumacher noch eine Formel-1-Karriere zu?

    Mick Schumacher zeigte sich «dankbar für die Einblicke, die ich in den vergangenen zwei Jahren erhalten habe. Sie haben mich zweifellos zu einem erfahreneren Rennfahrer gemacht, weil ich die technische Seite besser kennengelernt habe», sagte er.

    «Aber es ist hart, diese Autos im Rennen zu beobachten, ohne selbst im Cockpit zu sitzen. Ich möchte mich wieder zu 100 Prozent auf das Rennfahren konzentrieren. Ich möchte mich voll und ganz dem sportlichen Aspekt des Rennsports widmen.»

    Was kommt nun?

    Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sagte: «Micks harte Arbeit, sein Fleiss und seine Entschlossenheit in seiner Rolle als Ersatzfahrer waren in den vergangenen zwei Jahren für das Team von entscheidender Bedeutung.»

    Ob sich Mick Schumacher nun ganz auf eine Karriere in der Langstreckenweltmeisterschaft konzentriert, ist offen. Er trat in diesem Jahr in der WEC für den französischen Hersteller Alpine an.

    Mick Schumacher
    Mick Schumacher gibt seine Position als Mercedes-Ersatzfahrer ab. - keystone

    Parallel war und ist er noch für die beiden verbleibenden Grand Prix für Mercedes im Einsatz. Den Job als Ersatzpilot für die beiden Stammfahrer Lewis Hamilton und George Russell hatte er nach seinem Aus bei Haas bekommen.

    Er war 2021 und 2022 nach seinen Titeln in den Nachwuchsserien Formel 3 und Formel 2 für das Team aus den USA gefahren.

    Unter dem damaligen Teamchef Günther Steiner konnte er sich in der Königsklasse des Motorsports, die sein Vater mit insgesamt sieben Titeln massgeblich geprägt hatte, aber nicht durchsetzen. In einem viel zu schwachen Wagen machte er eine schwere Zeit durch, auch gekennzeichnet durch eigene Unfälle.

    Keine Rückkehr ins Stammcockpit

    Sämtliche Hoffnungen auf eine Rückkehr in ein Stammcockpit zerschlugen sich danach. Bei Mercedes war schnell klar, dass der Weggang von Hamilton nach dieser Saison anders kompensiert würde. Für den 39 Jahre alten Rekordweltmeister wird der 18 Jahre alte Kimi Antonelli im kommenden Jahr starten.

    Bei Mercedes-Partner Williams kam es nicht zu einem kurzfristigen Einsatz, als sich das Team von Logan Sargeant trennte.

    Dort fährt stattdessen der Argentinier Franco Colapinto und wird gar als Kandidat für Red Bull nächste Saison an der Seite von Max Verstappen gehandelt.

    Bei Alpine, das auch in der Formel 1 vertreten ist, bekam nach einem Vergleichstest der Australier Jack Doohan für 2025 den Zuschlag.

    Kommentare

    User #2045 (nicht angemeldet)

    Dumme Sprüche klopfen, aber täglich im normalen Strasseverkehr heillos überfordert

    User #2279 (nicht angemeldet)

    Jetzt ist der Weg frei, dass er bei Gina Maria als Stallbursche beginnen kann!!

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