Ferrari im Hoch vor dem Heim-GP in Monza

    Peter Pflugshaupt
    Peter Pflugshaupt

    Italien,

    Zwei Ferrari in der ersten Startreihe! Die Tifosi stehen vor dem Heim-GP in Monza Kopf!

    Sebastian Vettel im Ferrari auf dem Rundkurs in Monza.
    Sebastian Vettel im Ferrari auf dem Rundkurs in Monza. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ferrari belegt vor dem Heim-GP in Monza die Startplätze eins und zwei.
    • Die italienischen Fans und Medien feiern die Scuderia.

    Ferrari gibt Gas. Erstmals seit 2010 steht in Monza wieder ein Ferrari in der Pole Position. Kimi Räikkönen entscheidet das Qualifying mit einem neuen Rekord für sich, die 1:19,119 sind die schnellste je gefahrene Zeit in Monza. Direkt dahinter auf Platz zwei steht beim heutigen GP (Start 15.10 Uhr) der andere Ferrari von Sebastian Vettel. Die italienischen Formel-1-Fans drehen durch!

    Nicht nur die Tifosi der Scuderia sind in Party-Laune, auch die italienischen Medien sind voll des Lobes. So schreibt etwa die Gazzetta dello Sport von «Ferrari-Blitzen», Tuttosport schreibt von einem «Traum» und der Corriere dello Sport überzeigt nach der Pole-Position von Kimi mit dem Wortspiel «Kimissile», Missile ist das italienische Wort für Rakete.

    Die Überschrift «Kimissile» in der heutigen Ausgabe des «Corriere dello Sport».
    Die Überschrift «Kimissile» in der heutigen Ausgabe des «Corriere dello Sport». - Corriere dello Sport

    Räikkönen darf gewinnen

    Ferrari-Star Sebastian Vettel ist nicht gerade sauer, aber wenigstens enttäuscht, dass nicht er in der Pole steht, sondern Team-Kollege Kimi Räikkönen. Der Deutsche weicht nach dem Qualifying den Fragen aus, sagt aber schliesslich, dass er Räikkönen auch gewinnen lassen würde. Und dies obwohl Vettel mit einem Sieg seine Chancen auf den Weltmeistertitel deutlich erhöhen würde, Räikkönens Titel-Chancen dagegen sind verschwindend klein. Ein spannender GP steht also bevor.

    Die Fans der Scuderia Ferrari jubeln nach dem Qualifying in Monza.
    Die Fans der Scuderia Ferrari jubeln nach dem Qualifying in Monza. - dpa

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