Fabio Scherer: «In Gedanken bei Juha in der Startaufstellung»

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Hochdorf,

Fabio Scherer beendet das Quali-Rennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring auf dem 9. Platz – und zeigt sich tief betroffen von der Unfall-Tragödie.

Fabio Scherer Nordschleife
Fabio Scherer im Einsatz auf der Nordschleife. - Fabio Scherer / HRT Ford Racing

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Fabio Scherer zeigt sich nach der Nürburgring-Tragödie tief betroffen.
  • «Trotz aller Fortschritte bleibt im Motorsport ein Restrisiko», so der Luzerner.

Die Ergebnisse treten an einem solchen Wochenende in den Hintergrund: Beim Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring fordert eine Massen-Kollision das Leben von Juha Miettinen (†66). Der Finne erlag nach dem Unfall im Medical Center seinen Verletzungen.

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Das Samstagsrennen wurde nach der Unfall-Tragödie nicht neu gestartet, am Sonntag hielt das Feld eine Schweigeminute ab. Auch der Schweizer Fabio Scherer, im Einsatz auf dem Ford Mustang GT3 mit der Nummer 67, zeigte sich bewegt.

Fabio Scherer Nordschleife
Fabio Scherer im Einsatz auf der Nordschleife. - Fabio Scherer / HRT Ford Racing

«In Gedanken bei Juha und seinen Liebsten sind wir am Sonntag auf die Startaufstellung gerollt», so Scherer. «Der Samstag hat uns einmal mehr vor Augen geführt, dass trotz aller Fortschritte im Motorsport ein Restrisiko bleibt. Umso wichtiger und auch schön zu sehen ist es, wie die Motorsportfamilie in solchen Momenten zusammensteht.»

Scherer mit Aufholjagd im Sonntagsrennen

Durch den frühen Abbruch nach der Unfall-Tragödie kam Scherer erst am Sonntag zum Einsatz. Von Platz 28 arbeitete sich das Mustang-Quartett um den Schweizer nach vorne. Am Ende brachte Teamkollege Frédéric Vervisch den GT3-Ford auf dem neunten Rang ins Ziel.

Fabio Scherer Ford Mustang
Fabio Scherer im Einsatz auf der Nordschleife. - Fabio Scherer / HRT Ford Racing

«Wir haben heute definitiv einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Mit dem neuen Evo-Paket und dem Reifenmanagement fehlt uns noch etwas Erfahrung, aber die Entwicklung stimmt», erklärte Scherer.

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