Das Finale der DTM hatte für Abt-Audi-Pilot van der Linde schwerwiegende Folgen: Er wurde mit einem Shitstorm und Morddrohungen überschüttet.
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Nach dem Finale der DTM im Norisring entschuldigte sich van der Linde bei Lawson. - Instagram /@kelvinvanderlinde

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Finale der DTM wurde Kelvin van der Linde Opfer eines Shitstorms.
  • Der Abt-Audi-Pilot, weil er sich nach einem Crash nicht bei Liam Lawson entschuldigte.
  • Nun äussert er sich dazu und erklärt, die Konkurrenten hätten die Sache geklärt.

Das Finale der DTM war umstritten und kontrovers. Das Rennen auf dem Norisring endete mit einer Kollision zwischen den Rivalen um den Meistertitel: Liam Lawson und Kelvin van der Linde. Letzterer zog sich nach der Tragödie stark zurück.

Nun hat er im Interview mit «F1-Insider.com» den Grund dafür verraten. Der 25-jährige Abt-Audi-Fahrer wurde Opfer eines Shitstorms. Fast ein Fünftel der Nachrichten waren sogar Morddrohungen.

Morddrohungen unter der Gürtellinie

«Das war schon heftig», meinte der Südafrikanische Fahrer dazu. Er habe den Fehler gemacht, das alles zu lesen. Van der Linde habe das es noch nicht ganz verarbeitet. Es sei «das Schlimmste», was er je erlebt habe.

Auch Abt-Chef Thomas Biermaier ist geschockt: «Das ist deutlich unter die Gürtellinie gegangen.» Sie können es nicht so akzeptieren, wie er gegenüber «motorsport.com» sagt.

Im Finale der DTM stiess van der Linde mit Lawson zusammen – beide wurden um den Titel gebracht. Profitiert hatte Maximilian Götz. Doch nach dem Rennen entschuldigte sich van der Linde nicht direkt bei seinem Konkurrenten.

Nach der DTM: «Wollte Liam Raum geben»

In der Retrospektive sieht er, wie dies zur Eskalation der Fans beitrug. «In so einem Moment kannst du nur alles falsch machen. Ich wollte Liam erst einmal etwas Raum zum Abkühlen geben. Aber auch das kam arrogant rüber», sagte er im Interview.

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Nach dem Finale der DTM zog er sich von Sozialen Medien zurück. - Instagram / @kelvinvanderlinde

Die drei Rennfahrer hätten sich ausgesprochen und es gebe keine Differenzen mehr.

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