DTM-Chef Berger schliesst Abkehr vom Profirennsport aus

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Belgien,

DTM-Chef Gerhard Berger hat für die vom Aus bedrohte Rennserie eine Abkehr vom Profisport ausgeschlossen.

Gerhard Berger, Vorsitzender der Internationalen Tourenwagen Rennen e.V. (ITR). Foto: Uwe Anspach/dpa
Gerhard Berger, Vorsitzender der Internationalen Tourenwagen Rennen e.V. (ITR). Foto: Uwe Anspach/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem angekündigten Ausstieg von Audi zum Jahresende bleibt der DTM nach aktuellem Stand in BMW nur noch ein Hersteller.

«Für mich ist ausschlaggebend, dass wir unsere DTM-DNA behalten. Das sind schnelle, spektakuläre Autos in einem Profirennsport, kein Kundenrennsport», sagte der 60 Jahre alte Österreicher in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vor dem Saisonstart am 1. August auf der Strecke in Spa-Francorchamps. «Es könnte eine Mischung der Technologien geben. Auch GT3-Fahrzeuge kommen in Betracht, das ist logisch und vernünftig. Aber unter meiner Führung wird es wieder eine DTM sein, wie ich sie kenne.»

Nach dem angekündigten Ausstieg von Audi zum Jahresende bleibt der DTM nach aktuellem Stand in BMW nur noch ein Hersteller. Damit steht das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) vor dem Aus.

Der ursprüngliche DTM-Saisonstart am 24. April im belgischen Zolder war wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Unter einem strengen Hygienekonzept soll nun auf neun Events bis zum Saisonfinale am 8. November in Hockenheim der Champion ermittelt werden. Auf dem Traditionskurs in Spa-Francorchamps findet am Samstag (9.00 Uhr/ ran.de) das erste Freie Training der Notsaison statt.

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