Daniel Ricciardo dachte nach dem Tod von Hubert an eine Rennabsage
Daniel Ricciardo sagt offen, dass er eine Teilnahme am Belgien-Grand-Prix hinterfragte. Verrät aber auch, was ihn zum Start überzeugte.

Das Wichtigste in Kürze
- Renault-Pilot Daniel Ricciardo hinterfragte eine Teilnahme am Belgien-GP.
- Dies nachdem Anthoine Hubert bei einem Unfall im Formel-2-Rennen ums Leben kam.
- Letztendlich entschied sich der Australier wegen der Familie von Hubert für einen Start.
Renault-Pilot Daniel Ricciardo zog eine Teilnahme am Formel-1-Rennen in Spa-Francorchamps in Zweifel. Dies nach dem tragischen Ereignis im Formel-2-Rennen und dem Tod von Anthoine Hubert. «Ich habe mich vergangene Nacht gefragt, ob es das wirklich wert ist», sagte der Australier.
Hubert war Teil des Renault-Nachwuchsprogramms und hatte daher intensiven Kontakt mit dem Werksteam sowie den Formel-1-Fahrern. Der Verlust des talentierten Franzosen traf das Renault-Team daher besonders hart.
Racing for you Anthoine. #RSspirit #BelgianGP pic.twitter.com/HKhcVGZ0r4
— BWT Alpine Formula One Team (@AlpineF1Team) September 1, 2019
Letztlich entschied sich Daniel Ricciardo für eine Teilnahme am Rennen. Der 30-Jährige meinte: «Ich habe drüber geschlafen und am Morgen einen Teil seiner Familie im Fahrerlager gesehen. Das hat mir mehr Kraft gegeben als alles andere.»
Daniel Ricciardo kollidiert beim Start
Das Rennen lief für Ricciardo dann aber wenig befriedigend. Bei den Startturbulenzen wurde der Australier von Lance Stroll getroffen, als er hinter dem langsam fahrenden Max Verstappen hing.
Trotz beschädigtem Auto hielt sich Ricciardo lange auf einem Punkterang. Gegen Ende wurde er dennoch durchgereicht und fiel letztlich aus den Punkten.












