Beim Diamond-League-Meeting in den USA läuft Mujinga Kambundji die 200 Meter am schnellsten. Wegen zu viel Rückenwind zählt der Schweizer Rekord aber nicht.
Mujinga Kambundji
Mujinga Kambundji gewinnt in Eugene über 200 Meter. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mujinga Kambundji gewinnt das Rennen über 200 Meter in Eugene.
  • Wegen des starken Rückenwinds zählt ihr Schweizer Rekord aber nicht.
  • Über 100 Meter wird sie nur Siebte.

In Tokio zeigte Mujinga Kambundji bereits, dass sie mit der Weltspitze mithalten kann. Sie wurde über 100 Meter Sechste, über 200 Meter Siebte und mit der Staffel Vierte. Am ersten Diamond-League-Meeting seit den Olympischen Spielen zeigt sich die 29-Jährige in Bestform.

In Eugen in den USA läuft sie über 200 Meter in 22,06 Sekunden zum Sieg! Sie lässt sogar die Olympia-Dritte Gabrielle Thomas aus den USA hinter sich.

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An den Olympischen Spielen reichte es für Mujinga Kambundji nicht für eine Medaille. - Keystone

Den Schweizer Rekord von 22,26 Sekunden, den sie dreimal erreicht hat, unterbietet Mujinga Kambundji deutlich. Doch er zählt nicht: In Eugene bläst der Rückenwind mit 2,4 Meter pro Sekunden und damit zu stark.

Über 100 Meter läuft es Kambundji aber weniger gut. Nach einem schlechten Start wird sie nur Siebte. Der Sieg geht an die Olympia-Siegerin Elaine Thompson, die bei geringerem Rückenwind die 100 Meter in 10,54 Sekunden absolviert. Damit ist sie nur 5 Hundertstel langsamer als der Weltrekord.

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