Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo kommt der Sieben-Meter-Marke immer näher.
Schaffte in Florenz die grösste Weite und wurde Zweite: Weitspringerin Malaika Mihambo. Foto: Michael Kappeler/dpa
Schaffte in Florenz die grösste Weite und wurde Zweite: Weitspringerin Malaika Mihambo. Foto: Michael Kappeler/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuvor hatte sie mit 6,68 Metern in Dessau und mit 6,62 Metern am vergangenen Sonntag bei den deutschen Meisterschaften gewonnen.

Beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Florenz gelang der 27-Jährigen von der LG Kurpfalz mit 6,82 Meter der bisher weiteste Sprung im Freien im Olympia-Jahr.

Zuvor hatte sie mit 6,68 Metern in Dessau und mit 6,62 Metern am vergangenen Sonntag bei den deutschen Meisterschaften gewonnen. Vor fast genau zwei Jahren gelang Mihambo in Rom ihr erster Sieben-Meter-Satz. Auf Platz zwei kam Halleneuropameisterin Maryna Bech-Romantschuk (Ukraine/6,79).

Die Niederländerin Sifan Hassan rannte über 1500 Meter in 3:53,63 Minuten zwar die schnellsten Zeit des Jahres im Freien, aber deutlich am Weltrekord der Äthiopierin Genzebe Dibaba (3:50,07) vorbei. Am vergangenen Sonntag hatte Hassan in 29:06,82 einen Weltrekord über 10.000 Meter aufgestellt, den aber 48 Stunden schon Letesenbet Gidey (Äthopien/29:01,03) deutlich verbesserte. Eine Weltjahresbestzeit stellte der Marokkaner Soufiane El Bakkali in 8:08,54 Minuten über 3000 Meter Hindernis auf.

Pudenz Dritte im Diskuswurf

Im Diskuswurf wurde die Potsdamerin Kristin Pudenz mit 64,42 Meter Dritte hinter der zweimaligen Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien (68,31) und der Kubanerin Yaime Pérez (66,82). Den fünften Platz erreichte Claudine Vita vom SC Neubrandenburg (62,72).

Der zweimalige Hochsprung-Weltmeister Mutaz Barshim aus Katar ist noch nicht in Olympia-Form: Er übersprang nur 2,30 Meter und wurde Fünfter. Den Sieg sicherte sich der als neutraler Athlet angetretene Ilja Iwanjuk mit 2,33 Meter.

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