Johannes Vetter verzichtet zum Start der Leichtathletik Saison auf die Teilnahme am Diamond League Meeting in Doha. Er beklagt sich über fehlenden Respekt.
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Speerwerfer Johannes Vetter letztes Jahr am Diamond League Meeting in Zürich. Am Meeting in Doha wird der Deutsche nicht dabei sein. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Johannes Vetter nimmt Freitag nicht am Diamond League Meeting in Doha teil.
  • Der deutsche Speerwerfer wirft den Veranstaltern fehlenden Respekt vor.

Der deutsche Speerwurf-Weltmeister von 2017, Johannes Vetter, wird morgen nicht am Diamond League Meeting in Doha teilnehmen. Stattdessen wird er seine Saison Zuhause in Offenburg beginnen.

Grund für den Verzicht: Vetter bekommt vom Veranstalter des Diamond League Meetings weder Startgeld noch einen Flug in der Business-Klasse. Eine späte Rückreise in der Holzklasse wäre für seinen Terminplan «kontraproduktiv gewesen», so Vetter gegenüber dem SID.

Vetter beklagt sich über fehlenden Respekt

«Natürlich ist das irgendwo auch Jammern auf hohem Niveau», so Vetter weiter. Trotzdem sei es «einfach respektlos vom Meeting, mich nach den letzten beiden Jahren so zu behandeln», lässt sich Vetter zitieren.

Die letzten beiden Leichtathletik Saisons waren sehr erfolgreich für den Deutschen. Ausgerechnet bei den Olympischen Spielen in Tokio patzte er aber und verpasste den Finaleinzug. «Olympiamedaille hin oder her, aber 97 und 96 m sollten trotzdem für sich sprechen», findet der Speerwerfer in Richtung Doha.

Offenburg als Vorbereitung für Leichtathletik WM in Oregon

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In Offenburg will sich Vetter bereits auf die Leichtathletik WM in Oregon einstimmen, die im Juli stattfindet. - keystone

In Offenburg will sich Vetter auf die WM vorbereiten, die im Juli in Eugene, Oregon (USA) stattfindet. Auch für die EM im August in München will der 29-Jährige in Form sein. Er visiert den Weltrekord von Jan Zelezny an, auf den ihm nur noch 72 cm fehlen.

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