Die Füchse Berlin haben im Titelkampf der Handball-Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten.
Bester Werfer der Füchse Berlin gegen Melsungen: Hans Lindberg traf acht Mal. Foto: Andreas Gora/dpa
Bester Werfer der Füchse Berlin gegen Melsungen: Hans Lindberg traf acht Mal. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor 2500 Zuschauern waren Hans Lindberg mit acht Toren und Lasse Andersson (7) die besten Werfer beim Hauptstadtclub, der beim Stand von 28:28 in der letzten Minute einen eigenen Ballbesitz nicht zum Siegtreffer nutzen konnte.

Der Tabellenvierte verlor das letzte Spiel des Jahres gegen die MT Melsungen mit 28:29 (17:15) und liegt mit 25:9 Punkten wieder deutlich hinter Tabellenführer SC Magdeburg (32:2), der zuvor in Flensburg die erste Saison-Niederlage kassiert hatte.

Vor 2500 Zuschauern waren Hans Lindberg mit acht Toren und Lasse Andersson (7) die besten Werfer beim Hauptstadtclub, der beim Stand von 28:28 in der letzten Minute einen eigenen Ballbesitz nicht zum Siegtreffer nutzen konnte. Stattdessen traf Gleb Kalarash kurz vor Schluss für die Gäste. «Wir wollten den Jahresabschluss anders gestalten. Es ist natürlich bitter, dass wir heute nicht die Qualität hatten», sagte Berlins Rückraumspieler Fabian Wiede bei Sky.

Als Tabellenfünfter geht die HSG Wetzlar in die EM-Pause. Die Hessen veredelten ihre starke Hinrunde mit einem 28:25 (13:12)-Sieg beim Aufsteiger TuS N-Lübbecke und verfügen nun über 23:13 Zähler. Dagegen hat sich die sportliche Krise bei den Rhein-Neckar Löwen weiter verschärft. Die Mannheimer verloren gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 25:31 (15:16) und bleiben mit 14:20 Zählern Elfter. Der HSV Hamburg unterlag dem Bergischen HC mit 26:27 (15:12).

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