HBL-Chef Bohmann: Ägypten soll Hygienekonzept verbessern

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Deutschland,

Die Handball-Bundesliga (HBL) erwartet in der Debatte um die Austragung der Weltmeisterschaft im Januar eine Nachbesserung des Hygienekonzeptes von Gastgeber Ägypten.

Fordert eine Nachbesserung des Hygienekonzeptes von WM-Gastgeber Ägypten: HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Foto: Marius Becker/dpa
Fordert eine Nachbesserung des Hygienekonzeptes von WM-Gastgeber Ägypten: HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Foto: Marius Becker/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der 56-Jährige war vor zwei Wochen bei einer Telefonkonferenz dabei, bei der die WM-Organisatoren ihr Hygienekonzept für das Turnier vom 13.

«Das muss an einigen Stellen noch nachgebessert und auf den aktuellen Stand gebracht werden», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur. «Aber das wird auch getan momentan.»

Der 56-Jährige war vor zwei Wochen bei einer Telefonkonferenz dabei, bei der die WM-Organisatoren ihr Hygienekonzept für das Turnier vom 13. bis 31. Januar vorgestellt haben. «Da sind noch einige Fragen offen geblieben, zum Beispiel, was die Zulassung von Zuschauern betrifft», sagte Bohmann. Ausserdem sollten aus seiner Sicht die Lehren aus der Länderspielpause Anfang November in das Konzept einfliessen.

Nach zwei EM-Qualifikationsspielen gegen Bosnien-Herzegowina und in Estland waren mehrere deutsche Nationalspieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dadurch fielen im Anschluss einige Bundesliga-Spiele aus. «Zum einen sollte es bei der WM einen einheitlichen Qualitätsstandard geben, was die Testungen betrifft. Zum anderen geht es auch um die operative Umsetzung dieser Tests», meinte Bohmann.

Die Frauen-EM im Dezember in Dänemark könnte laut Bohmann zeigen, ob und wie eine solche Grossveranstaltung in Zeiten der Corona-
Pandemie funktionieren kann. «Da könnte man dann mal sehen, ob dieses System, was in Ägypten angedacht ist, funktioniert», sagte er.

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