Die Schweizerinnen verlieren das abschliessende Spiel am Vierländerturnier im tschechischen Cheb gegen Norwegen mit 22:27.
Handball (Symbolbild)
Handball (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/HERIBERT PROEPPER

Ein Sieg, zwei Niederlagen. Mit dieser Bilanz reist die Schweiz von Cheb zurück nach Hause. Im abschliessenden Spiel gegen die Norwegerinnen, die mit einem B-Team angereist sind, so aber dennoch zu den weltbesten Mannschaften im Frauen-Handball zählen, liegt die Schweiz schon nach etwas mehr als fünf Minuten entscheidend mit 1:6 in Rücklage.

Danach vermag das Team von Martin Albertsen die Partie ausgeglichener zu gestalten, das Pausenresultat lautet 17:11 zu Gunsten von Norwegen. Nahe heran kommt die Schweiz nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr, kann die zweite Halbzeit aber ausgeglichen gestalten. Am Ende steht ein 22:27-Schlussresultat zu Buche.

Torhüterin Manuela Brütsch absolvierte ihr 150. Länderspiel

Im Tor zeigen Lea Schüpbach (8) und Manuela Brütsch (7) insgesamt 15 Paraden. Beste Torschützin im Spiel gegen Norwegen ist Celia Heinzer mit sechs Treffern, Kerstin Kündig gelingen vier Tore und sechs Assist. Brütsch bestreitet dabei ein Jubiläum: Zum 150. (!) Mal steht die 37-Jährige bei einem Spiel der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft zwischen den Pfosten.

Die Schweiz reist nun zurück in die Heimat. Sie schliesst das Turnier mit zwei Punkten aus drei Spielen auf Rang 4 ab. Island auf Rang 2 weist dieselbe Punktzahl auf, hat aber das bessere Torverhältnis. Norwegen triumphiert am Ende dank drei Siegen aus drei Partien.