BSC Young Boys

    YB: Frankfurt-Boss reiste nach Bern, um Sportchef Spycher abzuwerben

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Bern,

    Mittlerweile hat Sportchef Christoph Spycher bei YB für nächste Saison zugesagt. Zuvor gab es konkretes Interesse von Eintracht Frankfurt aus der Bundesliga.

    YB Christian Ilzer
    Christoph Spycher, Sportchef von YB, ist derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger für Gerardo Seoane. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eintracht Frankfurt muss den abgetretenen Sportchef Fredy Bobic ersetzten.
    • YB-Meistermacher Christoph Spycher hat dem Bundesligisten mittlerweile abgesagt.
    • In den letzten Wochen hatte sich Frankfurt eifrig um den Schweizer bemüht.

    «Ich kann bestätigen, dass ich auch nächste Saison bei YB sein werde.» Mit diesen Worten sorgt Sportchef Christoph Spycher vergangene Woche beim Berner Anhang für kollektives Aufatmen.

    Hat Christoph Spycher den richtigen Entscheid getroffen?

    Spycher bleibt dem Schweizer Meister damit definitiv treu – und erteilt Eintracht Frankfurt eine Absage. In den letzten Wochen gibt es nämlich immer wieder Gerüchte, dass der Bundesligist am 42-Jährigen interessiert ist.

    Frankfurt sucht Bobic-Nachfolger

    Bei der Eintracht hat Sportdirektor Fredy Bobic vor einigen Wochen seinen Abgang angekündigt. Seither sind die Hessen auf der Suche nach einem Nachfolger.

    Christoph Spycher YB Sportchef
    Christoph Spycher ist seit 2016 Sportchef von Meister YB. - Keystone

    Dass das Interesse an Christoph Spycher konkret war, zeigt ein Bericht der «SportBild». Demnach ist Frankfurt-Boss Philip Holzer nämlich extra in die Schweizer Hauptstadt gereist, um mit Spycher zu sprechen.

    Sportchef bekennt sich zu YB

    Dieser habe sich das Angebot dann auch «mehrere Wochen überlegt», weil er die Aufgabe bei Frankfurt als sehr reizvoll betrachtet.

    Eintracht Frankfurt
    Philip Holzer ist der neue Boss bei Bundesligist Eintracht Frankfurt. - keystone

    Mit dabei beim diesem Treffen ist übrigens auch Stephen Orenstein. Der Logistik-Milliardär hält zusammen mit Holzer knapp 20 Prozent der Anteile an der Eintracht Frankfurt Fussball AG.

    Genützt hat aber auch die Anwesenheit Orensteins nichts. Am Ende hat sich Spycher für YB und gegen Frankfurt entschieden. Zur Freude aller Fans der Young Boys.


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