BSC Young Boys

    YB: Fans feiern Ex-Publikumsliebling «Häbigou»

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Bern,

    «Alte Liebe rostet nicht» – das beweisen die Berner Fans am Sonntag nach dem 2:1-Heimsieg von YB über Servette.

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    Die YB-Fans verabschieden Club-Legende Thomas Häberli mit Sprechchören in die Garderobe. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • YB bezwingt Servette zum Jahresabschluss Servette mit 2:1.
    • Nach dem Spiel werden die Spieler gefeiert – aber auch Grenats-Coach Thomas Häberli.

    Die Berner sorgen nach schwierigen Monaten für einen versöhnlichen Jahresabschluss: Darian Males schiesst YB mit einem Doppelpack zum 2:1-Sieg gegen Servette. Interimstrainer Joël Magnin feiert damit im fünften Liga-Heimspiel den fünften Sieg.

    YB
    Darian Males lässt sich nach seinem Doppelpack für YB feiern. - keystone

    Vor allem dank der wiedererlangten Heimstärke kann der Saison-Fehlstart leicht kompensiert werden. Mit 23 Punkten fehlen zur Winterpause «nur» noch vier Zähler auf den Strich. Der Rückstand auf Leader Lugano beträgt nach 18 Runden acht Punkte.

    Schafft es YB unter die Top 6?

    Für die YB-Fans Grund genug, ihre Spieler nach der Ehrenrunde abzufeiern. Die Spieler bedanken sich mit einem Transparent bei ihrem Anhang: «Merci für öie Support und schöni Feschttäg».

    YB
    YB bedankt sich bei den Fans für die Unterstützung. - keystone

    «Häbigou» wird von den YB-Fans gefeiert

    Doch bevor das Team zum obligaten «We Love You» antanzt, feiert die YB-Fans eine ihrer Legenden ab: Servette-Trainer Thomas Häberli beim Gang Richtung Spielertunnel mit einigen Sprechchören eingedeckt (Video oben). Das war schon in der Pause der Fall. Häbi freut sich und winkt den Fans.

    «Häbigou» hat mit Servette eine gute Vorrunde gespielt und war immer vorne mit dabei. «Es fehlen aber drei bis vier Punkte auf dem Konto», sagt Häberli.

    YB
    Die YB-Fans lieben Legende Thomas Häberli immer noch. - keystone

    Der 50-Jährige spielte von 2000 bis 2009 für YB. Dem Angreifer gelingen in 288 Pflichtspielen 78 Tore und 44 Assists für die Berner. Mit seiner fleissigen, aber bescheidenen Art wird «Häbigou» bei YB zum absoluten Fanliebling. Er ist Teil des Teams, das im «Exil» im Neufeld für eine Aufbruchstimmung rund um YB sorgt. Zusammen mit Stéphane Chapuisat oder Gürkan Sermeter.

    Und er ist dabei, als sich YB mit Hakan Yakin, Carlos Varela, Seydou Doumbia und eben Häberli wieder langsam an die nationale Spitze herantastet.

    Einen Titel holt Thomas Häberli mit YB zwar nicht – trotzdem schafft es der gebürtige Innerschweizer zur YB-Legende. An seinem Abschiedsspiel tritt die Berner Kultband Züriwest sogar als «The Häberlis» auf!

    Kommentare

    User #3875 (nicht angemeldet)

    Ich verstehe diese komische Kindergarten Nausprache nicht mehr. Was bedeutet «Häbigou»?

    User #2768 (nicht angemeldet)

    Warum nur findet Spycher für seine Jungen Jungs keinen Trainer mit etwas höherem fachlichen Niveau als der vor Monaten entlassene P.R. zu bieten hatte? Liegt es vielleicht am Verlierer-Gen, das sich bei den Yungen Boyen seit Seoanes Abgang und Spychers Aufstieg eingeschlichen hat?

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