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    YB: Christoph Spycher zu Frankfurt? Wohl zu viele Hürden!

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Bern,

    Verliert YB seinen Sport-Boss an die Bundesliga? Christoph Spycher wird bei Eintracht Frankfurt heiss gehandelt – es stellen sich aber Hürden in den Weg.

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    Unter Christoph Spycher wird YB sechsmal Meister. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • YB-Sportboss Christoph Spycher soll bei Eintracht Frankfurt der Wunschkandidat sein.
    • Für einen Wechsel bestünden wohl (zu) viele Hürden.
    • Unter anderem ist Spycher Mitbesitzer bei YB – diese Anteile müsste er abgeben.

    Nach dem Abgang von Markus Krösche sucht Bundesligist Eintracht Frankfurt einen neuen Sportchef. Und nicht zum ersten Mal heisst der Wunschkandidat der Hessen Christoph Spycher. Der YB-Sportboss gilt (erneut) als Wunschkandidat bei der Eintracht.

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    Christoph Spycher als Eintracht-Captain gegen Bayern-Star Arjen Robben. - keystone

    Dass der 47-Jährige in der Main-Metropole hoch gehandelt wird, ist nicht neu: 149 Spiele hat Spycher zwischen 2005 und 2010 für Frankfurt absolviert, ehe er in die Heimat zu YB wechselte. Beim Bundesligisten war er zudem Captain. Und hat mit seiner Arbeit in Bern in den letzten Jahren viel Werbung in eigener Sache gemacht.

    Transfer-Guru Florian Plettenberg sagt am Montag bei «Sky»: «Er ist für die Eintracht der Wunschkandidat. Er kennt den Club, er kennt Trainer Adi Hütter – im Hintergrund laufen bereits Gespräche», so der Transferexperte. Sein Fazit: «Wenn Spycher will, dann wird er’s!»

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    «Sky» nennt YB-Spycher den «Wunschkandidaten» bei Frankfurt. - Instagram/@skysport

    Doch es gibt auch Hürden – und die könnten zu hoch sein. Bei YB besitzt Christoph Spycher nämlich einen Aktienanteil von etwas unter zehn Prozent. «Wuschu» ist also YB-Mitbesitzer – und das wäre bei einem Engagement in Frankfurt nicht erlaubt. Spycher müsste seine Anteile abgeben, wenn er bei der Eintracht arbeiten möchte.

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    Sieht Christoph Spycher seine Zukunft weiterhin bei YB? - keystone

    Kommt noch dazu: Will Christoph Spycher die Berner überhaupt verlassen? Bereits nach dem Abgang des damaligen Frankfurt-Managers Fredi Bobic 2021 war Spycher ein Thema. Damals sagte er seinem Ex-Club ab. Ob das Timing heute besser passen würde, kann nur der 47-Jährige selber beantworten.

    Soll Christoph Spycher den Schritt nach Frankfurt wagen?

    Ein schlechtes Gewissen müsste der Berner nicht haben: Unter Spychers Führung wird YB sechsmal Meister und holt zweimal den Cup. Nach zuletzt zwei titellosen Jahren hat man im Sommer aufgerüstet: Trainer Gerardo Seoane steht ein Team zur Verfügung, das zusammen mit Lugano um den Meistertitel spielen kann.

    Spycher würde also kein sinkendes Schiff verlassen. Die Entscheidung liegt also bei ihm. Auf Nau.ch-Anfrage hält sich YB übrigens bedeckt: «Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu Gerüchten.»

    Kommentare

    User #2143 (nicht angemeldet)

    Was zum Kuckuck bedeutet Transfer-Guru?

    User #3864 (nicht angemeldet)

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