YB bleibt auch Thun makellos und freut sich auf Juventus

    Sandra Christen
    Sandra Christen

    Thun,

    Es ist schon fast unheimlich, mit welchem Selbstvertrauen YB im Moment auftritt: Auch das neunte Spiel in der Super League gewinnen die Berner, 4:1 gegen Thun.

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    Mittelfeld-Spieler Lauper: «Wir haben gegen Manchester United bewiesen, was wir können.» - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • YB bleibt in der aktuellen Super-League-Saison weiterhin ungeschlagen.
    • Das Kantonsderby gegen den FC Thun gewinnen sie mit 4:1.
    • Jetzt steht als nächstes das Rückspiel gegen das grosse Juve auf dem Programm.

    In der 18. Minute gelang dem Thuner Marvin Spielmann zwar der Ausgleich im Berner Fussballderby von Samstag Abend. Doch die Freude währte nicht lange: Bereits in der Pause führte Meister YB wieder mit 2:1, am Ende war es gar ein noch deutlicheres 4:1.

    Gegen YB wächst kein Kraut

    Letzte Saison war Thun noch der Angstgegner von YB. Keinem Team ausser den Berner Oberländern konnte eine positive Bilanz gegen den Meister der Saison 2017/2018 wahren. Doch heute war von dieser Angst nichts mehr zu spüren, im Gegenteil.

    «Wir hatten keine Angst vor YB, aber Respekt», bilanziert Torschütze Spielmann. «Wir spielte heute zu ungenau und gewannen zu wenig Zweikämpfe», muss der Thuner nach dem Spiel eingestehen. «So kann man gegen ein solch starkes YB halt einfach nicht gewinnen.»

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    Marvin Spielmann, Mittelfeldspieler FC Thun, zur gestrigen Niederlage. - Nau

    Rotationen bei YB

    Die Startelf von YB wies im Derby einige Änderungen auf. Captain Steve von Bergen, Christian Fassnacht, Roger Assalé oder auch Guillaume Hoarau nahmen vorerst auf der Ersatzbank Platz. Dies wiederum gab Spielern wie Sandro Lauper die Gelegenheit, in die Bresche zu springen und zu beweisen, was er drauf hat.

    Und Lauper nutzte diese Chance, zeigte eine starke Leistung. «Wir haben momentan so viele Spiele, dass nicht immer die gleichen spielen können.» Der Trainer Gerardo Seoane beweise aber ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung der Aufstellung, sagt Lauper.

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    Das ganze Interview mit Sandro Lauper. - Nau

    Am Dienstag gegen Juventus Turin

    Das Selbstvertrauen ist gross bei Gelbschwarz. Reicht es auch für die noch grössere Bühne, jene der Champions Leauge? «Wir haben gegen Manchester United bewiesen, was wir können», weiss Mittelfeld-Spieler Lauper. «Am Dienstag gegen Turin müssen wir von Anfang an mutig sein und dürfen uns nicht verstecken.» Morgen Montag fahren die Berner nach Turin, um dies am Dienstagabend zu beweisen.

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