Usain Bolt mit neuem Fussball Vertrag bei Central Coast Mariners

    Jan Weisstanner
    Jan Weisstanner

    Australien,

    Es hat sich lange abgezeichnet, nun wird es ernst: Usain Bolt erhält bei einem australischen Profi-Fussballverein einen Vertrag auf unbestimmte Zeit.

    Usain Bolt während eines Charity-Spiels im Juni in Paris.
    Usain Bolt während eines Charity-Spiels im Juni in Paris. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Usain Bolt erhält bei den Central Coast Mariners in Australien einen Profi-Vertrag.
    • Der ehemalige Sprinter kann damit seine Fussballkarriere offiziell starten.
    • Ob er allerdings wirklich im Ernstkampf zum Einsatz kommt, darf bezweifelt werden.

    Sprinten kann Usain Bolt. Und eine gute Sprintfähigkeit ist auch im Fussballsport durchaus positiv. Doch der Jamaikaner, der im letzten Jahr den Rücktritt vom Spitzensport gegeben hatte, kann noch mehr: auch im Umgang mit dem Ball zeigte er sich immer wieder auf den sozialen Medien technisch begabt. Dies führt dazu, dass er bereits bei Borussia Dortmund, Mamelodi Sundowns (Südafrika) und Stromsgodset (Norwegen) mittrainierte und einem Charity-Spiel im Old Trafford beiwohnte.

    Nun macht der 31-Jährige mit seiner früheren Ankündigung, nach seiner Sprintkarriere eine zweite Laufbahn als Fussballer anzustreben, offenbar ernst. Der australische Erstligist Central Coast Mariners hat den «schnellsten Mann der Welt» mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Und dieser läuft gar auf unbestimmte Zeit.

    Damit darf Usain Bolt mit den Australiern mittrainieren. Ob seine Fähigkeiten auf dem Feld – immerhin hat der Jamaikaner noch nie in seinem Leben einen Profi-Match gespielt – wirklich für die erste Mannschaft reichen, bleibt zu bezweifeln. Dass die Australier ihm aber mit einem unbefristeten Probevertrag ausstatten, lässt darauf schliessen, dass sie ihm die Chance gewähren werden.

    Nicht zuletzt dürften auch Marketing-Gedanken dahinterstecken. Den «schnellsten Mann der Welt» in einem Trikot der Mariners zu sehen, dürfte sich sowohl für den Klub als auch für die australische A-League gewaltig als Kassenschlager entpuppen.

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