Silvan Widmer: «Urs Fischer ist ein Riesen-Glücksgriff für uns»
Silvan Widmer freut sich auf das Duell der Schweizer Nati gegen Deutschland. Mit Mainz erlebt der Verteidiger einen Höhenflug. Er schwärmt von Urs Fischer.

Das Wichtigste in Kürze
- Silvan Widmer hat vor dem Test-Kracher gute Erinnerungen an Deutschland.
- Im Joggeli erzielte der Mainzer sein erstes Nati-Tor gegen den grossen Nachbarn.
- In der Bundesliga wurde die Mannschaft des Verteidigers von Urs Fischer wiederbelebt.
Grosse Vorfreude bei Silvan Widmer: Am Freitag trifft die Schweizer Nati im Joggeli auf Deutschland.
Duelle gegen den grossen Nachbarn seien immer speziell, sagt der 33-Jährige an der Pressekonferenz am Dienstag. Seit er in Deutschland spiele, umso mehr.
«Man will sich immer mit den Nachbarn messen. Sie waren auch in der Vergangenheit immer eine sehr grosse Nation, ich kenne mittlerweile auch viele Spieler.»
Gegen Deutschland – ebenfalls im Joggeli – erzielte der Aussenverteidiger sein erstes Nati-Tor. «Da habe ich gute Erinnerungen.»

«Urs Fischer ist ein Riesen-Glücksgriff»
Die Form passt: Mit Mainz 05 ist der Mannschafts-Captain in der Bundesliga auf Rang elf hochgeklettert. Urs Fischer hatte die Nullfünfer im Dezember noch auf dem letzten Platz übernommen.
«Die Hinrunde lief überhaupt nicht wunschgemäss. Uns war klar, dass sich da was ändern muss. Der Verein entschied sich zum Trainer-Wechsel», erinnert sich Widmer.
Seither verlor der Fasnachts-Verein nur noch zwei von 14 Liga-Spielen.

«Urs Fischer war ein Riesen-Glücksgriff. Mit Urs haben wir einen sehr erfahrenen Trainer dazugewonnen. Er hat an den richtigen Schrauben gedreht, arbeitete mit uns sehr viel im taktischen Bereich. Mittlerweile ist jedem klar, was zu tun ist.»
Klar sei aber auch: «Wir sind noch nicht ganz raus aus dem Abstiegskampf.»
Man wolle nun so schnell wie möglich die nötigen Punkte holen, um sich auf die Conference League konzentrieren zu können. Dort steht Mainz im Viertelfinal.
Widmer unterstreicht, dass man um den Titel mitspielen will. «Der Traum lebt.»
Silvan Widmer über die Rückkehr von Noah Okafor
Zurück in der Schweizer Nati ist Noah Okafor, der zuvor mit seiner Einstellung in Ungnade gefallen war. Letztmals war der 25-Jährige im November 2024 dabei. Silvan Widmer kennt den Flügelspieler seit FCB-Zeiten.

«Es war intern in der Mannschaft nie gross ein Thema. Ich habe Noah gestern erlebt, er war sehr, sehr happy, dass er wieder hier bei uns sein darf. Ich freue mich, dass er wieder dabei sein kann. Ich denke, wir sind uns einig, dass er uns mit seinen Fähigkeiten auf dem Platz weiterhelfen kann.»












