SFV: Wer wird der neue Fussball-Boss beim Verband?
Der SFV gibt grünes Licht für die Strategie «2026-2030». Diese beinhaltet die Schaffung einer Stelle als «Chief Sports Officer». Wer kommt für den Job infrage?

Das Wichtigste in Kürze
- Der SFV sucht für seine Strategie einen «Chief Sports Officer».
- Ex-FCZ-Sportchef Marinko Jurendic erfüllt die Anforderungen für den CSO-Posten.
- Zudem wird ein Nachfolger für Nati-Direktor Pierluigi Tami gesucht.
Während sich die Schweizer Nati in der Ostschweiz auf die WM 2026 vorbereitet, werden beim Verband die Weichen für die Zukunft gestellt.
Vergangene Woche gibt die Delegiertenversammlung des SFV grünes Licht für die Strategie «2026-2030». Die Mission, die dahintersteht: «Für mehr und besseren Fussball. Für alle. In der ganzen Schweiz.»

Es ist die erste grosse Veränderung unter dem neuen SFV-Präsident Peter Knäbel. «Mit der Vorwärtsstrategie 2026–2030 schaffen wir eine klare gemeinsame Ausrichtung für den gesamten Schweizer Fussball.» Und dafür soll auch die Organisation angepasst werden.
Neu wird es im SFV einen Chief Sports Officer (CSO) geben. Dieser soll die Nationalteams, den Frauenfussball und die Fussballentwicklung aus einer Hand führen. Der CSO wird Präsi Knäbel unterstellt sein.

Stellt sich die Frage: Wer wird die neue starke Kraft im Schweizer Fussballverband? Ein Name, der gut zu dieser Position passt, ist Marinko Jurendic. Der 48-Jährige arbeitete bereits beim Verband, war danach Trainer in Aarau und Kriens.
Beim FCZ amtet er als Sportchef, holt 2022 den Meistertitel – und wechselt dann für knapp zwei Jahre zum FC Augsburg in die Bundesliga.
Seine Vita zeigt klar: Jurendic bringt einen vollen Rucksack mit und würde zum Amt passen. Zudem wird ihm auch ein vertrauensvolles Verhältnis zu SFV-Präsident Knäbel nachgesagt. Fällt die Wahl auf Jurendic, wäre das überhaupt keine Überraschung.
Wer folgt beim SFV auf Pierluigi Tami?
Eine der wichtigen Aufgaben, die auf den CSO warten werden: Die Nachfolge-Regelung rund um Nati-Direktor Pierluigi Tami, der sein Amt Ende Jahr abgibt.

Hier fällt der Name Diego Benaglio immer wieder. Der Ex-Nati-Keeper amtet bei der U21-Nati als Sportkoordinator und ist Aufsichtsrat bei Bundesliga-Absteiger Wolfsburg. Natürlich: Der 42-Jährige könnte für beide Jobs in Frage kommen.
Weitere Namen wären Philippe Senderos oder Benjamin Huggel. Und natürlich ist bei beiden Stellen wie immer Mister X im Rennen.








