Schweizer Nati – Yakin warnt vor Slowenien: «Werden uns fordern»
Nach zwei Siegen zum Start wartet auf die Schweizer Nati der erste Härtetest. Murat Yakin warnt vor Slowenien und spricht über den Rasen in Luzern.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati empfängt am Samstag in Luzern Slowenien.
- Der Sieger des Duells übernimmt die Tabellenspitze der Nations-League-Gruppe.
- Murat Yakin erwartet einen Gegner, der sein Team fordern wird.
Die Schweizer Nati ist perfekt in die Nations League gestartet. Erst siegt das Team von Murat Yakin in Nordmazedonien mit 3:0, dann folgt ein weiteres 3:0 in Schottland. Sechs Punkte aus zwei Spielen, sechs Tore, kein Gegentor.
Nun wartet der erste echte Prüfstein. Am Samstag empfängt die Nati in Luzern Slowenien. Die Slowenen liegen mit vier Punkten auf Rang zwei, der Sieger übernimmt die Tabellenführung.
Schweizer Nati schont den Rasen
An der Pressekonferenz spricht Murat Yakin zuerst über ein anderes Thema: den Rasen. Beim Abschlusstraining werde man diesen schonen.

Die Plätze in der Schweiz seien witterungsbedingt oft eine Herausforderung. Mit einer Ausnahme: In St. Gallen sei der Rasen immer gut.
Verzichten muss Yakin im Training auf Cedric Itten. Der Stürmer hat einen Schlag auf den Fuss abbekommen und trainiert individuell.
Yakin warnt vor Slowenien
Am Ziel ändert der gute Start nichts. «Unser Ziel bleibt nach wie vor, dass wir von Spiel zu Spiel schauen», sagt Yakin. «Es wird ein Gegner sein, der uns fordern wird. Wir wollen uns die gute Ausgangslage nicht nehmen lassen.»
Slowenien habe unter dem neuen Trainer interessante Prinzipien, eine gute Statik und spannende Spielerprofile. Vor jedem Gegner passe man deshalb ein, zwei Bewegungen an.
«Wenn wir unser Spiel durchziehen, werden wir den Gegner unter Druck setzen», ist Yakin überzeugt. «Es liegt an uns, ob wir die strategischen Bewegungen von Slowenien zulassen.»
«Am Schluss sind wir Schweizer»
Auch der grosse Anteil an Romands in der Schweizer Nati ist ein Thema. Die Entwicklung sei sehr erfreulich, sagt Yakin. «Wir sind am Schluss Schweizer. Egal, wo sie herkommen, ich selektioniere die besten Spieler.»
Für das Spiel ist er zuversichtlich: «Die Jungs sind bereit, morgen alles zu geben.» Für die Nati ist es das erste Pflichtspiel vor eigenem Publikum seit Ende November 2025.
Gegen Slowenien hat sie zudem gute Erinnerungen: In der WM-Quali gewann sie zuhause mit 3:0.
Anpfiff in Luzern ist am Samstag um 20.45 Uhr. Bereits am Dienstag folgt am gleichen Ort das Rückspiel gegen Nordmazedonien.












