Schweizer Nati feiert 2:1-Arbeitssieg gegen Slowenien
Die Schweizer Nati setzt sich in einem hart umkämpften Spiel mit 2:1 gegen Slowenien durch – und das trotz eines historischen Fehlstarts.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati gewinnt zuhause in Luzern mit 2:1 gegen Slowenien.
- Nach einem Blitz-Rückstand dreht die Mannschaft von Murat Yakin das Spiel.
- Ein Eigentor und ein Treffer von Dan Ndoye bescheren der Nati den Heimsieg.
So früh wie noch nie unter Murat Yakin geriet die Schweizer Nati am Samstag zuhause in Luzern in Rückstand: Nach nur eineinhalb Minuten geht Slowenien nach einem Abwehr-Patzer in Führung. Doch die Auswahl von Murat Yakin kämpft sich zurück und gewinnt am Ende mit 2:1.

Dabei hatte es nach 90 Sekunden noch gar nicht gut ausgesehen: Ein schneller Ball auf Matko auf der rechten Seite hebelt die hoch stehende Schweizer Defensive aus. Matko bedient Vipotnik im Zentrum, der aus der Drehung an Kobel vorbei ins lange Eck trifft.
Schweizer Nati reagiert gut auf den Rückstand
Für die Schweizer Nati war es das schnellste Gegentor der Yakin-Ära – aber nur ein kurzer Dämpfer. Nach zehn Minuten steht es in Luzern bereits 1:1: Nach einem Eckball schiebt Remo Freuler den Ball in Richtung Tor. Sloweniens Erik Janza drückt die Kugel unglücklich an Jan Oblak vorbei ins eigene Netz.

Mit dem Ausgleich im Rücken spielt über weite Strecken nur noch die Schweiz. Der Führungstreffer lässt aber fast bis zur Pause auf sich warten: Amdouni tankt sich stark durch, dann spitzelt ein Verteidiger die Kugel zu Dan Ndoye weiter. Der zimmert das Leder stark ins Netz zur Schweizer Führung.
Viel Schweizer Druck auf das dritte Tor
Die Pausenführung ist verdient, müsste aber eigentlich höher ausfallen. Gegen tiefstehende Slowenen sind Abschluss-Chancen aber eine Seltenheit. Und wenn es mal gefährlich wird, steht da ja noch Oblak zwischen den Pfosten. Der rettet nach dem Seitenwechsel stark gegen Freuler und bei einem Manzambi-Fernschuss.

Die Slowenen lauern ihrerseits fast ausschliesslich auf Konterchancen – werden dabei aber immer wieder gefährlich. Anders als zuletzt in Nordmazedonien und Schottland fehlt der Schweizer Defensive ein wenig der Zugriff auf den Ball.
Dritter Sieg im dritten Spiel der Nations League
Am Ende spielt die Schweizer Nati den Heimsieg in Luzern dann aber abgebrüht über die Zeit. Heikel wird es aber noch einmal nach einem Eckball: Die Schweizer vertändeln den Ball, FCB-Stürmer Celar kommt zum Abschluss aus der Drehung. Kobel ist rettend zur Stelle und verhindert den Ausgleich.
Für die Schweiz steht in diesem Länderspiel-Fenster noch ein weiteres Heimspiel in Luzern bevor: Am Dienstagabend ist Nordmazedonien in der Innerschweiz zu Gast.












