Schweizer Nati – Freuler: «Werden es Deutschland sehr schwer machen»
Die Schweizer Nati misst sich am Freitag mit Deutschland. Remo Freuler sagt, man werde es dem DFB-Team schwer machen. Gleichzeitig drückt er Italien die Daumen.

Das Wichtigste in Kürze
- Remo Freuler sagt, die Schweiz werde es Deutschland «sehr, sehr schwierig machen».
- Italien spielt in den Playoffs um die WM – Freuler hofft auf ein Duell an der WM.
- Freulers Vertrag bei Bologna läuft im Sommer aus, er würde gerne in Italien bleiben.
Noch zwei Mal schlafen, dann trifft die Schweizer Nati im St. Jakob-Park auf den grossen Nachbarn Deutschland.
«Es sind immer schöne Duelle – kleine Derbys», sagt Remo Freuler an der Pressekonferenz vom Mittwoch.
Er erwarte ein intensives Duell auf Augenhöhe. «Wir spielen in Basel und werden uns sicher nicht verstecken. Wir werden es Deutschland sehr, sehr schwierig machen.»

Nach den Deutschen bekommt es die Mannschaft von Murat Yakin mit Norwegen zu tun.
«Es wird interessant, uns mit einer Mannschaft zu messen, die gut in Form ist. Norwegen hat eine sehr gute Quali gespielt. Und auch der norwegische Fussball hat in diesem Jahr gezeigt, dass er einen Schritt vorwärts gemacht hat.»
Zuletzt fehlte Freuler für die entscheidenden WM-Quali-Spiele gegen Schweden und den Kosovo. Der Bologna-Spieler verletzte sich erstmals in seiner Karriere ernsthafter.
Verletzung «eine gute Erfahrung, aber...»
«Von den Schmerzen her ging es. Ich hatte einen Splitterbruch im Schlüsselbein, der operiert werden musste. Es war das erste Mal, dass ich etwas länger out war.»
Zwar habe er nach zwei Wochen wieder Pässe spielen und mit Ball trainieren können. Zweikämpfe waren aber lange tabu, der Hinwiler verpasste nebst zwei Nati-Krachern auch 13 Spiele bei Bologna.

«Es war keine einfache Zeit. Du wärst eigentlich bereit, musst aber auf deinen Körper warten. Es war eine gute Erfahrung. Aber hoffentlich muss ich diese nicht mehr machen – Reha ist ein Knorz», musste Freuler lernen.
Bologna-Vertrag läuft im Sommer aus
Nun ist der Mittelfeldspieler zurück bei der Schweizer Nati – in guter Form. Mit Bologna schaltete er zuletzt im Europa-League-Achtelfinal die AS Roma aus. Er steht im 4:3-Verlängerungs-Krimi 114 Minuten auf dem Platz.

Nun sind noch drei Runden zu spielen bis zu einem möglichen Final – der nächste Gegner heisst Aston Villa. Freuler holte letzte Saison mit der Copa Italia seinen ersten Titel der Karriere. «Der Traum ist es, solche Momente nochmals zu erleben.»
Der perfekte Bologna-Abschluss? Im Sommer läuft Freulers Vertrag aus. Wie es weitergeht, das wisse er auch noch nicht genau.
«Ich bin sicher nicht abgeneigt, in Italien zu bleiben.» Eine Super-League-Rückkehr kann sich der ehemalige Luzern-, GC- und Winterthur-Spieler hingegen nicht vorstellen.
Duell mit Schweizer Nati? Freuler drückt Italien die Daumen
Im Hinblick auf die WM kennt die Schweizer Nati ihren dritten Gruppen-Gegner noch nicht. Freuler möchte gerne gegen Italien spielen. Nicht nur, weil man von der letzten EM gute Erinnerungen an die «Squadra Azzurra» hat.

«Ich wünsche es mir auch, dass sie die Qualifikation schaffen. Das wäre wichtig für das ganze Land und den italienischen Fussball.»
Ab morgen beginnen die WM-Playoffs. Erst treffen die Italiener auf Nordirland. Im Erfolgsfall kommt es dann zum Duell um die WM-Quali mit dem Sieger der Partie Wales – Bosnien.












