Schweizer Nati: Xhaka hofft, «dass wir mit Muri zur EM fahren»

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    Rumänien,

    Nach der Niederlage gegen Rumänien steigt der Druck auf Murat Yakin weiter. Nun stärkt ihm aber der Captain der Schweizer Nati den Rücken.

    Schweizer Nati
    Granit Xhaka im Gespräch mit Murat Yakin: Der Schweizer Captain stützt nach der Pleite gegen Rumänien den Trainer der Schweizer Nati den Rücken. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der Pleite gegen Rumänien stützt Granit Xhaka seinem Trainer den Rücken.
    • Der Schweizer Nati-Captain sagt, er hoffe «mit Muri» an die EM 2024 zu fahren.

    Nach der 0:1-Niederlage gegen Rumänien ist der seit Wochen in der Kritik stehenden Nationaltrainer Murat Yakin noch deutlicher angezählt. Der Captain nimmt ihn jedoch in Schutz.

    So sagte Granit Xhaka nach dem Spiel: «Was kann der Trainer dafür, wenn wir die Chancen nicht verwerten? Wir Spieler müssen die Verantwortung für die Niederlage übernehmen.» Als der Mittelfeldstratege gefragt wurde, ob er denke, dass die Mannschaft mit Yakin die EM bestreite, antwortete dieser bestimmt: «Ich hoffe es.»

    Welche EM-Gruppe fänden Sie am schlimmsten?

    Seit Xhakas vielzitierter Aussage zur fehlenden Trainingsintensität in der Schweizer Nati, wurde wiederholt vermutet: Die Stimmung zwischen Captain und Trainer sei zumindest angespannt.

    Ein klares Dementi war von Seite Xhakas lange nicht gekommen. Daher überrascht das Statement des 31-Jährigen. «Es ist doch normal, dass man mal nicht gleicher Meinung ist», sagte Xhaka mit Blick auf den damaligen Disput. Das bedeute aber nicht, dass alles schlecht sei.

    Granit Xhaka: «Denke, dass in der Schweizer Nati viel Qualität steckt»

    Es ist ein Lebenszeichen für den Zusammenhalt in der Mannschaft. Die Niederlage in Rumänien war der Abschluss einer äusserst mittelmässigen Qualifikationskampagne. Diese gelte es nun sorgfältig zu analysieren, hielten Spieler und Trainer fest.

    «Ich denke immer noch, dass in diesem Team viel Qualität steckt», so Xhaka. Leider habe man diese in den letzten Wochen nicht genügend abrufen können. Das gehe teils aufs eigene Verschulden zurück, teils sei man auch vom Pech verfolgt gewesen. «Unsere Gegner machten aus quasi jeder Chance ein Tor, während sie bei uns einfach nicht mehr rein gingen.»

    Schweizer Nati
    Murat Yakin führt die Schweiz zwar an die EM 2024, dennoch ist er enttäuscht. - keystone

    Mit der Qualifikation in der Tasche konnte man über die abschliessende Niederlage in Bukarest hinwegsehen. Auch, weil der Topf-4-Platz neben Serbien und Italien (auf die man nicht treffen kann) vorerst gar nicht so schlimm wirkt.

    Dennoch muss sich die Schweizer Nati im Hinblick auf 2024 zusammenraffen und das Selbstvertrauen von Beginn der Qualifikation wieder finden. Xhaka jedenfalls hat im Moment der Niederlage einen Schritt auf seinen Trainer zu gemacht.

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