Neymar mehr wert als Coutinho, Dembélé plus 50 Millionen Franken?

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Frankreich,

    Barcelona hat sich im Poker um Neymar eine weitere Abfuhr eingeholt. Coutinho, Dembélé plus 50 Millionen Franken sind PSG-Boss Al-Khelaifi angeblich zu wenig.

    Neymar
    Das Tauziehen um Neymar ist um eine weitere Anekdote reicher. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Barcelona blitzte bei Paris Saint-Germain mit einer Mega-Offerte für Neymar ab.
    • Die Katalanen boten Philippe Coutinho, Ousmane Dembélé und 50 Millionen Franken.
    • Für PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi ist das Angebot von Barça «lächerlich».

    Der FC Barcelona ist bei Paris Saint-Germain im Tauziehen um Neymar mit einer wahren Mega-Offerte abgeblitzt. Laut Informationen der Madrider Sportzeitung «AS» bezeichnete Nasser Al-Khelaifi das Angebot als «lächerlich». Darin enthalten? Nicht weniger als die Starspieler Philippe Coutinho, Ousmane Dembélé und ein Bonus von 50 Millionen Franken.

    Die Reaktion ist eine klare Ansage in Richtung Barcelona, in welche schwindelerregenden Höhen das Angebot steigen muss. Denn Coutinho und Dembélé haben einen kombinierten Marktwert deutlich jenseits der 200-Millionen-Franken-Marke. So eine Summe als «lächerlich» abzutun wird Barça nicht gerade ermutigen, sich weiter um den Brasilianer zu bemühen.

    Verhandlungen um Neymar «über inoffizielle Kanäle»

    Laut «AS» würden die Verhandlungen «über inoffizielle Kanäle» und mit zahlreichen Unterhändlern geführt. Neymar war im Sommer 2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona nach Paris gewechselt. Es war der bisher teuerste Transfer der Fussball-Geschichte.

    Der Brasilianer kokettierte zuletzt immer wieder öffentlich mit Barcelona. Der 27-Jährige war vergangene Woche unentschuldigt dem Trainingsauftakt von PSG ferngeblieben. Er befindet sich mittlerweile aber in Paris.

    Sein Vertrag beim französischen Meister läuft noch bis 2022. Bei einem «für alle überzeugenden Angebot» könnte der 27-Jährige den Club aber verlassen. PSG-Sportdirektor Leonardo hatte das vergangene Woche angedeutet.

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