Mentalitäts-Debatte nervt Weltmeister Kramer

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Deutschland,

Mittelfeldspieler Christoph Kramer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Debatte über Mentalität im Fussball kritisiert.

Immer ein Mann klarer Worte: Gladbachs Christoph Kramer. Foto: Federico Gambarini
Immer ein Mann klarer Worte: Gladbachs Christoph Kramer. Foto: Federico Gambarini - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Beispiele nannte der 28-Jährige die öffentliche Diskussion über zwei Heimspiele der Gladbacher aus der letzten Saison gegen Berlin und Wolfsburg.

«Suchen wir nach Erklärungen für irgendwelche Ergebnisse, landen wir am Ende regelmässig beim Stichwort Mentalität», sagte der Weltmeister dem «Kicker». «Da wird so viel Quatsch hineininterpretiert, dass ich nur den Kopf schütteln kann.»

Als Beispiele nannte der 28-Jährige die öffentliche Diskussion über zwei Heimspiele der Gladbacher aus der letzten Saison gegen Berlin und Wolfsburg. Die Mannschaft habe grossartige Leistungen abgerufen, viele Chancen gehabt, aber trotzdem verloren. Danach habe es geheissen, «Gladbach hat die Gier vor dem Tor gefehlt, zu wenig Wille, keine Fokussierung aufs Wesentliche», sagte Kramer. Diese Debatten würden ihn aufregen. Trotzdem sei «Gier nach Erfolg» das Allerwichtigste im Fussball.

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