Mainz 05: Mega-Tumulte nach Out – Security muss Nati-Star aufhalten

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Aarau,

Rote Köpfe bei Mainz 05 nach dem Out in der Conference League. Nach Abpfiff greift nach einer Strassburg-Provokation sogar die Security ein.

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Die Mainz-Spieler drehen durch, nachdem Godo sein Trikot auf die Eckfahne steckt. Mittendrin (gegen Ende des Videos) in den Tumulten ist auch Silvan Widmer. - Instagram @ali24yt

Das Wichtigste in Kürze

  • Strassburg-Spieler Godo jubelt nach dem 4:0-Sieg über Mainz vor der 05er-Kurve.
  • Eine krasse Provokation – das Team von Urs Fischer sieht Rot.
  • Sicherheits-Mitarbeiter halten den aufgebrachten Silvan Widmer auf.

Der Europa-Traum von Mainz 05 in der Conference League ist geplatzt. Im Viertelfinal-Rückspiel verliert die Mannschaft von Trainer Urs Fischer (60) auswärts bei Racing Strassburg mit 0:4. Das Hinspiel hatte Mainz noch mit 2:0 gewonnen.

Direkt nach dem Abpfiff eskaliert die Situation auf dem Feld. Strassburg-Spieler Martial Godo (23) feiert den Sieg vor dem Mainz-Block, steckt sein Trikot auf die Eckfahne. Mainz-Spieler Amiri schubst den Franzosen – Rot. Auch Tietz eilt herbei und brüllt Godo an.

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Martial Godo macht sich bei Mainz 05 keine Freunde. - keystone

Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich ein Massenstreit zwischen beiden Mannschaften. Dutzende Spieler geraten Kopf an Kopf. Mehrere Ordner müssen eingreifen, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.

Auch Silvan Widmer muss von der Security zurückgehalten werden (gegen Ende im Video oben).

Lothar Matthäus fordert Sperre gegen Provokateur

RTL-Experte Lothar Matthäus kritisiert nach Abpfiff vor allem den Franzosen.

«Ich würde als UEFA so was auch mal nachträglich bewerten und so einen Spieler zur Rechenschaft ziehen. So was geht nicht. Wir wollen Ruhe und ein Miteinander im Stadion haben. Dann wird man als Fan, der diese Reise auf sich nimmt, so provoziert, diese Provokation ist über die Grenze hinausgegangen.»

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Das Europa-Märchen ist für Urs Fischer und Mainz 05 vorbei. - keystone

Urs Fischer: «Sie haben uns aufgefressen»

Trainer Urs Fischer hadert dagegen vor allem mit dem eigenen Spiel und nimmt kein Blatt vor den Mund. «Sie haben uns aufgefressen. Es war wirklich unterirdisch. Wir hatten keine Ruhe, keine Kontrolle im Spiel.»

Mit Blick auf das vierte Gegentor fügt er gar hinzu: «Da hat man sich aufgeben.»

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