Suhr

Suhr AG: Telefonbetrug – Polizei verhindert Schlimmeres

Kantonspolizei Aargau
Kantonspolizei Aargau

Suhr,

Am Montag wurde in Suhr AG ein mutmasslichen Telefonbetrüger festgenommen. Er soll sich als falscher Polizist ausgeben haben, um einen Senior zu betrügen.

Telefonbetrüger
Telefonbetrüger haben es oft auf Seniorinnen und Senioren abgesehen. (Symbolbild) - keystone

Am Montag erhielt ein Senior den Auftrag, eine grössere Bargeldsumme abzuheben und diese anschliessend einem angeblichen Polizisten zu übergeben. Familienangehörigen kam die Situation verdächtig vor, worauf sie den Polizeinotruf verständigten.

Umgehend rückten Patrouillen der Regionalpolizei Suret und der Kantonspolizei Aargau an die angegebene Adresse aus.

Während einer mutmasslich beteiligten Person unerkannt die Flucht gelang, hielt eine Patrouille der Regionalpolizei Suret im Zuge der Fahndung eine verdächtige Person an, die sich zu diesem Zeitpunkt vor Ort aufhielt und telefonierte.

Die Polizei konnte einen Verdächtigen festnehmen

Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-jährigen Ukrainer. Die Polizei nahm ihn unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Untersuchung. Die Ermittlungen sollen nun klären, in welcher Verbindung der Festgenommene zu den Betrugsversuchen steht.

Handschellen
Ein Mann in Handschellen. (Symbolbild) - keystone

Gemäss den bisherigen Abklärungen hatten unbekannte Betrüger bereits einige Wochen zuvor Kontakt mit dem Senior aufgenommen.

Sie gaben sich als Mitarbeitende eines IT-Unternehmens aus und veranlassten ihn, verschiedene Anwendungen auf seinem Mobiltelefon zu installieren und sich in sein E-Banking einzuloggen.

Die Kantonspolizei mahnt zur Vorsicht

Ob ein Zusammenhang zwischen diesen Personen und den falschen Polizisten besteht, ist ebenfalls Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Dank des rechtzeitigen Einschreitens der Angehörigen und der Polizei konnten unberechtigte Transaktionen verhindert werden. Für den Senior entstand somit kein finanzieller Schaden.

Die Kantonspolizei Aargau mahnt zur Vorsicht. Wer von unbekannten Personen telefonisch zur Herausgabe von Geld, Wertgegenständen oder Zugangsdaten aufgefordert wird, sollte das Gespräch umgehend beenden und Rücksprache mit Angehörigen, der betroffenen Institution oder der Polizei nehmen.

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Kommentare

User #2586 (nicht angemeldet)

Das Problem ist, dass an drn Betrüger passiert nicht. Nach kurzem sind sie wieder frei.

User #2401 (nicht angemeldet)

Die Banken sollten dazu gezwungen werden, dass bei Beträgen grösser als 500.- chf die Zahlung gestoppt und vom Filialleiter zuerst doppelt geprüft werden muss, um Senioren besser zu schützen. Bei den vielen Pishing-Fällen ebenso, es sollten grössere Zahlungen immer zuerst gestoppt und die Filialleitung müssten diese prüfen und die Kontobesitzer kontaktieren, bevor grössere Zahlungen einfach ausgeführt werden können. Die Banken müssen hier viel besseren Schutz aufbauen!

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