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    GC - Sportchef Sutter: «Du kannst den Esel zum Wasser führen ...»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Zürich,

    GC kassiert zuhause gegen den FC Sion ein schmerzhaftes 0:4 – die fünfte Pleite in Folge, die zweite nach dem Trainerwechsel. Sportchef Alain Sutter hadert.

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    GC-Sportchef Alain Sutter über die verzwickte Lage in Zürich. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • GC läuft zuhause gegen den FC Sion in eine 0:4-Klatsche.
    • Es ist die fünfte Pleite in Folge, die zweite unter Neo-Trainer Gernot Messner.
    • Der Österreicher steht nach zwei Partien bei einer Torbilanz von 0:9.

    Der gewünschte Trainer-Effekt nach dem Rauswurf von Gerald Scheiblehner ist bei GC ausgeblieben: Unter Nachfolger Gernot Messner setzt es bei dessen Premiere ein 0:5 auswärts in Genf. Im zweiten Spiel gibt es nun ein 0:4 zuhause gegen den FC Sion.

    Wird Gernot Messner mit GC der Klassenerhalt gelingen?

    Trainer-übergreifend war es bereits die fünfte Pleite in Folge für die Grasshoppers. Einzig der noch schwächere Kantonsrivale FC Winterthur bewahrt GC in dieser Saison vor dem sicheren Abstieg.

    Gernot Messner GC
    Auch unter Gernot Messner ist bei GC keine Trendwende geglückt. - keystone

    Sportchef Alain Sutter steht der Frust nach der Heim-Klatsche ins Gesicht geschrieben. Denn nach dem Trainer-Rauswurf bleiben der sportlichen Führung im Saison-Endspurt kaum noch Möglichkeiten, ins Geschehen einzugreifen.

    Will der sprichwörtliche «Esel» bei GC nicht trinken?

    «Am Schluss kannst du von aussen nur einen gewissen Teil dazu beitragen», erklärt Sutter im «SRF»-Interview. «Du kannst alles versuchen, damit es Klick macht bei den Jungs. Aber den Schalter umlegen, das müssen die Jungs selber.»

    GC Fussball Super League
    GC steckt in der Krise. - keystone

    Sutter sieht die Mannschaft in der Pflicht, die Wende selbst einzuleiten. «Es gibt so ein doofes Sprichwort: Du kannst den Esel nur bis zum Wasser führen, saufen muss er selber. Wenn er nicht trinken will, dann verdurstet er.»

    Jetzt wartet das Krisen-Duell gegen Winterthur

    «Und das ist genau das Gleiche: Es gibt irgendwo eine Verantwortung, die jeder Einzelne hat. Und das liegt beim Spieler. Den Schalter umlegen muss jeder Spieler selbst», so Sutter.

    Der Zeitpunkt ist kritisch, kommenden Samstag gastieren die Hoppers auswärts im Kellerduell in Winterthur. Mit einer Niederlage beim Tabellen-Schlusslicht würde der Vorsprung auf zwei Zähler schmelzen.

    Kommentare

    User #6241 (nicht angemeldet)

    Wichtig für mich ist ALLEIN, dass der FC Winterthur absteigt! Wir in Winterthur haben die Nasen voll von den auswärtigen Randalierern welche die Gurkenliga-Clubs mitbringen..

    User #5814 (nicht angemeldet)

    Abstieg besser das Rumwursteln bringt nix

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