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GC: Neue Besitzer äussern sich erstmals – «Bitten um eine Chance»

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Zürich,

Der nächste Besitzerwechsel bei GC ist Tatsache. Nach Fan-Kritik an LAFC wird der Rekordmeister an Bridge Football Group verkauft. Die ersten Worte.

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Die Fans von GC kritisieren Vor-Besitzer im Mai auf einem Plakat: «Wir sind GC, LAFC ist es nicht.» - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Verkauf ist durch, Bridge Football Group übernimmt GC.
  • Der Los Angeles FC hat seine Anteile nach starker Kritik verkauft.
  • «Wir bitten um eine Chance», so die neuen Eigentümer.

GC hat einen neuen Besitzer – zum nächsten Mal. Der Rekordmeister macht die Übernahme durch die Bridge Football Group in einer Mitteilung perfekt. Nau.ch berichtete bereits zuvor darüber.

In der letzten Saison gab es massive Fan-Proteste gegen Vor-Besitzer LAFC.

Bei der neuen Investorengruppe steht mit dem Anwalt Ludovic Deléchat ein Schweizer an der Spitze. Finanziert wird sie von chinesischen Geldgebern.

GC gehört jetzt der Bridge Football Group – hast du ein gutes Gefühl?

Die Gruppe hält auch Anteile am FC Den Bosch (Niederlande), Pro Vercelli (Italien) und Shaanxi Union FC (China). Alle Vereine spielen nicht in der obersten Liga.

Hoppers werden das Flaggschiff

GC soll nun das Flaggschiff des Netzwerks werden und von der internationalen Expertise profitieren. Die Identität und Unabhängigkeit sollen bewahrt werden, versprechen die Besitzer.

«Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Bridge Football Group», wird Deléchat zitiert. «Wir sind uns der Verantwortung, die mit der Übernahme einer solchen Institution einhergeht, vollumfänglich bewusst.»

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GC soll das Flaggschiff der Investorengruppe werden. - keystone

Von Anfang an sei eines klar gewesen: «Die Geschichte des Clubs, seine Werte und seine Verbindung mit seinen Fans dürfen nie verloren gehen.»

Menschen sollen «wieder stolz auf GC sein können»

Dass das Vertrauen in solche Worte nach den jüngsten Besitzerwechseln etwas gebrochen ist, sei den neuen Besitzern bewusst.

«Wir wissen, dass den Fans des Grasshopper Club Zürich in der Vergangenheit immer wieder einiges versprochen wurde. Wir wissen auch, dass Vertrauen nicht am ersten Tag eingefordert werden kann. Das ist ein Prozess.»

Schafft GC nächstes Jahr den Klassenerhalt ohne Barrage?

Weiter: «Wir bitten um eine Chance, unsere Absichten in der Praxis unter Beweis stellen zu können. Wir werden nicht von Beginn weg alles richtig machen. Aber unser Engagement ist aufrichtig, langfristig und hat das Beste für den Grasshopper Club Zürich im Sinn.»

Das Ziel: «Einen stabilen, wettbewerbsfähigen Club aufzubauen, in junge Spieler investieren, die Verbindung zur GCZ-Community stärken. Und ein Umfeld schaffen, in dem die Menschen wieder stolz auf den Grasshopper Club Zürich sein können.»

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Kommentare

User #4406 (nicht angemeldet)

GC wird unterklassig, wie alle anderen Klubs dieses Eigentümers. Einziges Ziel ist der gewinnbringende Verkauf von guten Spielern/Talenten an bessere Klubs. Viel Spass!

User #6192 (nicht angemeldet)

Der schöne Dave steht bereit

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