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    GC: «Jeder Sion-Joker wäre bei den Hoppers ein Stammspieler»

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Zürich,

    GC verliert das Nachtragsspiel gegen Sion im Letzigrund 2:5. Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein blickt in seiner «Nachspielzeit» auf die Partie zurück.

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    Die Nachspielzeit von Mischi Wettstein nach dem 2:5 von GC gegen Sion. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Joker des FC Sion entscheiden das Nachtragsspiel gegen GC und sorgen für den Unterschied.
    • Nach dem 2:5 sagt GC-Coach Peter Zeidler: Die Walliser seien derzeit eine Nummer zu gross.
    • Für Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein ist klar: Jeder Sion-Joker wäre bei den Hoppers Stammspieler.

    Besser hätte es Peter Zeidler nach dem 2:5 nicht sagen können: «Sion ist in dem Moment eine Nummer zu gross», erklärt der Trainer von GC nach der Heim-Niederlage. Darum steht am Ende auch das ganz klare Resultat im Nachtragsspiel der 4. Runde.

    GC
    GC-Trainer Peter Zeidler. - keystone

    Wer so viel Qualität einwechseln kann, wie Sion-Trainer Didier Tholot, der darf sich glücklich schätzen. Es fallen gleich vier Joker-Tore, dazu kommen noch die Assists. Das passiert wirklich äusserst selten. Am Schluss ist der Sieg auch in dieser Höhe absolut verdient.

    FC Sion
    Die Joker des FC Sion zerlegen GC. - keystone

    GC war am Ende sehr bedient. Die zuletzt gelobten Abwehrleistungen waren in diesem Spiel für einmal nicht so gut. Aber ein bisschen Lehrgeld darf man auch mal bezahlen – das ist nicht schlimm.

    Sion hat mittlweile sechs von acht Spielen gewonnen und klettert mit 18 Punkten auf Rang zwei. Bei GC könnte ein bisschen Ernüchterung einkehren: Acht Punkte aus acht Spielen, das ist wohl nicht der Punkteschnitt, den man sich vorgestellt hat.

    GC
    Nach drei Spielen ohne Niederlage verliert GC zuhause gegen Sion deutlich. - keystone

    Ein bis zwei Zähler mehr wären gut. Denn, wenn man das hochrechnet, weiss man: Damit geht es wieder um den Barrage-Platz.

    Das glaube ich aber nicht: GC zeigt immer wieder gute Ansätze. Und mit ein bisschen mehr «üben», wie es Peter Zeidler ausdrückt, kommt das vielleicht schon noch gut.

    Vermeidet GC in dieser Saison die Barrage?

    Dem FC Sion möchte ich noch ein Kränzchen winden: Sie waren schlicht besser, konnten besser nachladen und haben viel mehr Qualität. Jeder, der bei den Wallisern eingewechselt wurde, wäre bei GC Stammspieler.

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    Super League (05.11.2026)SpPkt
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    2.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys1225
    3.FC Sion LogoFC Sion1223
    4.FC Zürich LogoFC Zürich1220
    5.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen1219
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    Kommentare

    User #2921 (nicht angemeldet)

    Wenn GC gegen Sion nach dem 2:1 eine defensive Taktik im 1:5:4:1 verfolgt, kommt es sicher nicht zu einem 2:5, Herr Zeidler. Für mich haben Sie die falschen taktischen Schlüsse gezogen.

    User #1801 (nicht angemeldet)

    Die meisten Stammspieler in der Gurkenliga wären nicht mal für die 2te Bundesliga geeignet.

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