Fifa: Präsident Gianni Infantino scheitert vorerst mit Plänen zu grösserer Club WM

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    Kolumbien,

    Der Fifa-Rat hat eine Reform der Club-WM abgelehnt. Der Vorschlag sah ein Turnier mit 24 statt wie bislang sieben Mannschaften vor.

    Statt in Zürich, wird FIFA-Chef Infantino sein Council in Kigali, Bogota, abhalten.
    Statt in Zürich, wird FIFA-Chef Infantino sein Council in Kigali, Bogota, abhalten. - epa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Fussball-Club-WM wird vorerst nicht vergrössert.
    • Der Fifa-Rat lehnte eine entsprechende Reform ab.
    • Diese sah ein Turnier mit 24 statt sieben Teams vor.

    Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich mit seinen Plänen zu einer Club-WM mit 24 Teams vorerst nicht durchsetzen können. Das Council des Fussball-Weltverbandes lehnte eine Reform des bislang mit sieben Mannschaften ausgerichteten Turniers am Freitag in Bogotá ab. Vor einer Entscheidung sollen auch Vereinsvertretungen wie die European Club Association eingebunden werden. «Nichts wurde beschlossen. Wir werden das Finetuning fortsetzen», sagte Infantino.

    Die europäischen Vertreter im Council um DFB-Präsident Reinhard Grindel verhinderten einen schnellen Beschluss im Sinne Infantinos. Aus den europäischen Ligen hatte es harsche Kritik an den Plänen gegeben. Über die von der Uefa vorgeschlagene Global Nations League als eine Art Mini-WM für Nationalmannschaften wurde nicht offiziell gesprochen. Nach dpa-Informationen wartete Infantino mit einem eigenen Modell für einen solchen Wettbewerb auf.

    Vom Tisch ist vorerst auch die Idee einer Reform der Jugendturniere. Vorerst wird es weiterhin separate U17- und U20-Weltmeisterschaften geben. 2019 findet die U20-WM in Polen und die U17-WM in Peru statt.

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