Urteil da: Lugano-Bar-Mörder muss 13 Jahre hinter Gitter
Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch einen 53-Jährigen wegen Mordes zu 13 Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Das Wichtigste in Kürze
- Im August 2023 soll ein Ungar einen Barmann in Zürich getötet haben.
- Nun hat ihn das Bezirksgericht Zürich wegen Mordes zu 13 Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
- Der 53-Jährige bestreitet die Tat.
Der Ungar, der im August 2023 einen Barmann in Zürich getötet haben soll, muss 13 Jahre hinter Gitter. Das hat das Bezirksgericht Zürich am Mittwoch entschieden. Auch eine Verwahrung wurde ausgesprochen.
Videoaufnahmen hätten ein Bewegungsmuster möglich gemacht, sagte der Richter bei der Urteilseröffnung. Dieses habe seiner Rufnummer zugeordnet werden können.

Der Beschuldigte sei also zum Tatzeitpunkt am Tatort gewesen. Die Aufnahmen zeigten den 53-Jährigen, sagte der Richter weiter. Die Kleider, die zu sehen waren, seien bei ihm gefunden worden.
Nach Absitzen der Strafe soll der Ungar 12 Jahre des Landes verwiesen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Beschuldigter verfolgte Prozess im Krankenbett
Der krebskranke 53-Jährige soll am 30. August 2023 den Barmann der Kontaktbar «Lugano Bar» an der Langstrasse mit sieben Stichen getötet haben. Er bestreitet die Tat.
Den Prozess verfolgte der Beschuldigte auf einem Krankenbett liegend mit. Er soll auch psychisch krank sein und machte teils wirre Aussagen.






